WhatsApp für Android: Neue Funktion verbirgt Chats auf verknüpften Geräten
Veröffentlicht am: 03.10.2026 um 18:05 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Messenger-Dienst WhatsApp erprobt eine neue Datenschutzfunktion für Android-Nutzer. Mit der Neuerung, die unter der Bezeichnung für eingeschränkte Chats geführt wird, lassen sich ausgewählte Unterhaltungen gezielt auf verknüpften Geräten verbergen. Wie aus Berichten vom 2. Oktober 2026 hervorgeht, verbleiben entsprechend markierte Konversationen ausschließlich auf dem primären Smartphone und sind über sekundäre Zugänge nicht mehr abrufbar.
Bislang synchronisiert der Dienst Nachrichten nahtlos über mehrere Plattformen hinweg. Mit der neuen Einstellung wird dieser Abgleich für einzelne Konversationen unterbrochen. Verknüpfte Geräte wie Laptops, Tablets oder die browserbasierte Version WhatsApp Web erhalten keinen Zugriff mehr auf die betroffenen Chatverläufe. Die Funktion löst eine zuvor unter dem Namen für erweiterte Chat-Privatsphäre geführte Option ab.
Umfangreiche Einschränkungen bei Aktivierung
Die neue Sicherheitsfunktion ist standardmäßig abgeschaltet und muss von Anwendern manuell über die jeweiligen Kontakt- oder Chat-Informationen aktiviert werden. Nach dem Einschalten blendet das System einen entsprechenden Hinweis direkt im Verlauf der Konversation ein. In der aktuellen Testphase lässt sich die Beschränkung ausschließlich auf Einzelchats anwenden; Unterhaltungen in Gruppen werden vorerst nicht unterstützt.
Wird die Schutzfunktion für einen Chat eingeschaltet, greifen für alle Gesprächsbeteiligten zusätzliche Restriktionen. Das automatische Speichern eingehender Medien in der Fotogalerie des Smartphones wird unterbunden.
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Zudem werden sowohl der manuelle Export des Chatverlaufs als auch die Nutzung des integrierten Assistenten Meta AI innerhalb dieser Unterhaltung eingeschränkt beziehungsweise vollständig deaktiviert. An der grundlegenden Sicherheitsarchitektur ändert sich dadurch jedoch nichts: Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Nachrichten und Sprachanrufe bleibt wie gewohnt aktiv.
Schrittweiser Testlauf über das Betaprogramm
Die Verteilung der Neuerung erfolgt schrittweise an ausgewählte Teilnehmer des Betaprogramms über den Google Play Store. Als kompatible Grundlage dient die WhatsApp-Beta-Version 2.26.39.11 für Android. Allerdings garantiert die Installation dieser spezifischen Version keinen automatischen Zugriff auf die Menüpunkte, da die serverseitige Freischaltung nach und nach an einzelne Nutzergruppen erfolgt.
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In den kommenden Wochen sollen weitere registrierte Tester für die Funktion freigeschaltet werden. Eine offizielle Bestätigung oder Ankündigung des Mutterkonzerns zu der neuen Privatsphäre-Einstellung liegt bislang nicht vor. Dementsprechend gibt es bisher auch keinen Zeitplan für eine Veröffentlichung in der regulären, stabilen Version des Messengers.
