WhatsApp fĂŒr iPad: Erstmals als eigenstĂ€ndiges GerĂ€t nutzbar
Veröffentlicht am: 24.07.2026 um 09:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Microsoft hat eine neue Funktion fĂŒr Windows 11 vorgestellt, die das Wechseln zwischen Smartphone und PC erleichtern soll. Seit dem 23. Juli 2026 können Nutzer WhatsApp-GesprĂ€che direkt von ihrem Android-GerĂ€t auf den Desktop ĂŒbertragen â per Klick auf eine Taskleisten-Benachrichtigung.
Die Funktion ist Teil einer gröĂeren Update-Welle, die WhatsApp Anfang der Woche angekĂŒndigt hat. Doch erste Tests zeigen: Die nahtlose Verbindung zwischen MobilgerĂ€t und PC hat ihren Preis.
Leistungsprobleme trĂŒben den Start
Die âResumeâ-Funktion startet gezielt die Desktop-App von WhatsApp fĂŒr Windows â nicht die schlankere Browser-Version. Und genau hier liegt das Problem. Branchenberichte vom 23. Juli zeigen, dass die auf dem WebView2-Framework basierende Anwendung erhebliche Ressourcen verschlingt.
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Mit rund 1,2 Gigabyte RAM-Verbrauch und spĂŒrbaren Ladezeiten bleibt die Performance hinter den Erwartungen zurĂŒck. FĂŒr Nutzer mit Ă€lterer Hardware könnte die neue Funktion daher eher zur Geduldsprobe werden. Viele dĂŒrften vorerst bei der leichteren WhatsApp Web-Variante bleiben â trotz der neuen Integration.
iPad wird eigenstÀndig
Ein echter Meilenstein: Seit dem 22. Juli 2026 können iPad-Nutzer WhatsApp erstmals als eigenstÀndiges GerÀt nutzen. Bisher war die Verbindung mit einem primÀren Smartphone zwingend erforderlich.
Die neue native App erlaubt die direkte Registrierung auf dem Tablet. Zwar ist weiterhin eine Telefonnummer fĂŒr die Verifizierung per Einmalpasswort nötig â doch das iPad kann nun als HauptgerĂ€t fungieren. Der Rollout erfolgt schrittweise, richtet sich aber gezielt an Nutzer, die vorwiegend oder ausschlieĂlich mit dem Tablet arbeiten.
Neuerungen fĂŒrs Auto und fĂŒr Dokumente
WhatsApp hat zudem die Integration in Apple CarPlay und Android Auto grundlegend ĂŒberarbeitet. Seit dem 22. Juli können Fahrer Nachrichten freihĂ€ndig empfangen und beantworten. Auch Anrufhistorie und eine Favoritenliste sind direkt vom Armaturenbrett aus zugĂ€nglich.
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FĂŒr BerufstĂ€tige gibt es eine Partnerschaft mit Adobe Acrobat: PDF-Dokumente lassen sich kĂŒnftig direkt in WhatsApp öffnen, kommentieren und bearbeiten â inklusive Passwortschutz. Die Ende-zu-Ende-VerschlĂŒsselung bleibt dabei erhalten. Ein Gewinn fĂŒr alle, die sichere Dokumenten-Workflows auf Windows und im Web benötigen.
Musik fĂŒr den Status und mehr
Die âStatusâ-Funktion bekommt Zuwachs: Seit dem 22. Juli können Nutzer Musik von Spotify und Apple Music direkt in ihren Status einbinden.
DarĂŒber hinaus rollt WhatsApp weitere Verbesserungen aus: eine optimierte Chat-OberflĂ€che, bessere Sprach- und VideoanrufqualitĂ€t sowie neue Verwaltungswerkzeuge fĂŒr Gruppen. Die Updates werden schrittweise weltweit verteilt.
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