WhatsApp: Passkeys ersetzen QR-Codes bei GerÀtekopplung
02.07.2026 - 00:13:31 | boerse-global.de
Mit der Entwicklung passwortbasierter GerĂ€teverknĂŒpfungen und der weltweiten EinfĂŒhrung von Benutzernamen will WhatsApp die PrivatsphĂ€re der Nutzer stĂ€rken. Die Neuerungen könnten die Art und Weise, wie wir kommunizieren, nachhaltig verĂ€ndern.
Passkeys statt QR-Codes: Neue Ăra der GerĂ€tekopplung
WhatsApp arbeitet an einer revolutionĂ€ren Methode zur Verbindung von ZweitgerĂ€ten. Statt wie bisher QR-Codes zu scannen, sollen Nutzer kĂŒnftig Passkeys aus ihrem Passwort-Manager verwenden können. Die Funktion, die zwischen Ende Juni und Anfang Juli 2026 entwickelt wurde, erlaubt die Freigabe von Anmeldeanfragen per Benachrichtigung auf dem HauptgerĂ€t.
Die biometrische Authentifizierung ĂŒber Fingerabdruck oder Gesichtserkennung macht den Vorgang nicht nur sicherer, sondern auch komfortabler. Zwar bleibt die QR-Code-Methode erhalten, doch der Passkey-Ansatz gilt als wichtiger Schritt in eine passwortlose Zukunft. Noch ist die Funktion nicht fĂŒr Beta-Tester verfĂŒgbar â wer sich vorbereiten möchte, muss zunĂ€chst einen Passkey in den Kontoeinstellungen einrichten.
Benutzernamen: Ende der Telefonnummern-Pflicht?
Parallel dazu rollt WhatsApp die Reservierung von Benutzernamen weltweit aus. Seit Ende Juni können Nutzer einen eindeutigen Bezeichner mit bis zu 35 Zeichen wĂ€hlen. Das bedeutet: Kommunikation ohne Preisgabe der eigenen Telefonnummer. Die vollstĂ€ndige EinfĂŒhrung des Systems ist fĂŒr die zweite JahreshĂ€lfte 2026 geplant.
Möchten auch Sie auf das lĂ€stige QR-Code-Scannen verzichten? Mit den neuen Passkeys von WhatsApp koppeln Sie ZweitgerĂ€te per biometrischer Authentifizierung â sicher und bequem. In dieser kostenlosen Anleitung erfahren Sie in 3 Schritten, wie Sie Passkeys einrichten und zusĂ€tzlich Benutzernamen ohne Telefonnummer nutzen. Jetzt Schritt-fĂŒr-Schritt-Anleitung sichern
Ein besonderes Feature ist der optionale Benutzernamen-SchlĂŒssel â ein numerischer Code, der als zusĂ€tzliche Sicherheitsebene dient. Selbst wer den Benutzernamen kennt, kann ohne diesen SchlĂŒssel keinen Kontakt aufnehmen. WhatsApp betont, dass es kein öffentliches Verzeichnis geben wird â die private Natur des Dienstes bleibt gewahrt.
Schutz prominenter IdentitÀten
Besonders im Fokus: der Schutz vor IdentitĂ€tsdiebstahl. WhatsApp reserviert automatisch Benutzernamen fĂŒr Regierungsbehörden, Prominente und verifizierte Meta-Konten. Automatisierte Systeme sollen Accounts erkennen und blockieren, die IdentitĂ€tsdiebstahl oder Spam betreiben.
SchĂŒtzen Sie Ihre PrivatsphĂ€re: Mit Benutzernamen in WhatsApp mĂŒssen Sie Ihre Telefonnummer nicht mehr preisgeben. Die Reservierung ist ab sofort möglich â inklusive optionalem SicherheitsschlĂŒssel. Unsere Checkliste zeigt Ihnen, wie Sie IdentitĂ€tsdiebstahl und Spam vermeiden. PrivatsphĂ€re-Checkliste jetzt anfordern
Doch nicht ĂŒberall stöĂt die Neuerung auf Begeisterung. Am 1. Juli Ă€uĂerte die indische Regierung Bedenken hinsichtlich möglicher Zunahme von Spam und IdentitĂ€tsbetrug. Die Behörden forderten Meta auf, die EinfĂŒhrung bis zu offiziellen Konsultationen auszusetzen. WhatsApp erhielt ein dreitĂ€giges Zeitfenster fĂŒr eine formelle Stellungnahme.
Um Risiken zu minimieren, plant WhatsApp lĂ€nderspezifische Kennungen beim ersten Kontakt und begrenzt die HĂ€ufigkeit von NamensĂ€nderungen. Wichtig: Eine gĂŒltige Telefonnummer bleibt fĂŒr die Registrierung und Nutzung des Dienstes weiterhin Pflicht.
