WhatsApp-Support, Android-Geräte

WhatsApp-Support: Ab 30. November 2026 gilt auf iPhones mindestens iOS 15.5

Veröffentlicht am: 10.10.2026 um 03:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de

iPhones benötigen künftig iOS 15.5; Android-Geräte müssen seit September mindestens Android 6.0 verwenden.

WhatsApp erhöht iPhone-Mindestanforderung ab Ende November 2026
Server-Infrastruktur mit blau leuchtenden Status-LEDs in einem Rechenzentrum. Illustration mit AI erstellt.

Der Instant-Messaging-Dienst WhatsApp schränkt den Zugriff für ältere Betriebssystemversionen weiter ein. Nutzer betroffener Smartphones müssen sich auf eine Umstellung einstellen und eine Frist bis zum 30. November 2026 beachten. Ab diesem Datum hebt das Unternehmen die Mindestanforderungen für Apple-Geräte an, nachdem für Android-Smartphones bereits zuvor strengere Vorgaben in Kraft getreten sind.

Neue Vorgaben für iOS und Android

Ab dem 30. November 2026 setzt WhatsApp auf dem iPhone mindestens die Betriebssystemversion iOS 15.5 voraus. Von dieser Änderung sind insbesondere Geräte betroffen, die derzeit mit den Versionen iOS 15.1 bis 15.4 laufen und sich nicht mehr auf iOS 15.5 oder eine neuere Version aktualisieren lassen. Aktuell sowie bis Oktober 2026 lag die Untergrenze für iPhones noch bei iOS 15.1.

Auf Geräten mit dem Google-Betriebssystem Android hat WhatsApp die Anforderungen bereits angepasst: Seit dem 8. September 2026 ist mindestens Android 6.0 erforderlich. Ältere Ausgaben wie Android 5.0 und 5.1 sowie frühere Versionen werden seither nicht mehr unterstützt.

Das Unternehmen stellt klar, dass sich der Support ausschließlich an der jeweiligen Betriebssystemversion orientiert. Es werden somit keine Marken oder Modelle pauschal blockiert, sondern lediglich die Unterstützung für veraltete Softwareplattformen beendet.

Technische Ursachen und betroffene Smartphone-Generationen

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Als Anlass für die Bereinigung verweist WhatsApp auf turnusmäßige Überprüfungen der unterstützten Plattformen. Im Fokus stehen dabei jene Altversionen, die nur noch von sehr wenigen Personen genutzt werden.

Zu den technischen Ursachen für die Umstellung zählen gestiegene Hardware-Anforderungen, darunter moderne Sicherheitsumgebungen wie Trusted Execution Environments (TEE), der Übertragungsstandard WebRTC sowie die Abkehr von veralteten 32-Bit-Chips.

Die Anpassungen bedeuten das endgültige Aus für eine Reihe früherer Geräteserien. Auf Apple-Seite können Modelle wie das iPhone 5, 5c, 5s, 6 und 6 Plus, die maximal iOS 12.5.7 erreichen, den Dienst nicht mehr ausführen. Das iPhone 6s sowie das iPhone SE der ersten Generation bleiben hingegen weiterhin nutzbar, sofern sie auf iOS 15.5 oder höher aktualisiert wurden.

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Unter Android sind zahlreiche Klassiker von den Mindestanforderungen abgeschnitten. Dazu gehören unter anderem das Samsung Galaxy S3, S4, Note II, Note 3, Galaxy Core, Trend Lite sowie das S4 Mini, die auf Android 4.3 oder 4.4 basieren.

Ebenfalls nicht mehr unterstützt werden Modelle wie das Sony Xperia Z1, das Huawei Ascend P6, Asus Zenfone 5 sowie das HTC One X und One M7. Bei LG betrifft dies das Optimus G, das Nexus 4, das L90 sowie das G2 und G2 Mini. Aus dem Motorola-Portfolio fallen unter anderem das Droid Razr HD, das Razr HD, die erste Generation des Moto G sowie das Moto E aus dem Jahr 2014 heraus.

Datensicherung und Überprüfung des Betriebssystems

WhatsApp kündigt das Support-Ende vorab direkt über In-App-Hinweise auf den entsprechenden Endgeräten an. Betroffenen Nutzern wird geraten, vor einer Sperrung oder dem Umstieg auf ein neues Endgerät rechtzeitig ein Chat-Backup zu erstellen, um Unterhaltungen und Medien zu sichern.

Welche Softwareversion auf dem eigenen Gerät installiert ist, lässt sich in den Systemeinstellungen prüfen. Unter Android finden Anwender die Angabe über das Menü „Einstellungen“ im Bereich „Über das Telefon“. Auf dem iPhone lässt sich der Versionsstand unter „Einstellungen“ im Untermenü „Allgemein“ über den Punkt „Info“ abrufen.

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