BUCH-BESTSELLER, Trendthema

Neuer #1 BUCH-BESTSELLER zum Trendthema LANGLEBIGKEIT

07.03.2024 - 11:13:39 | presseportal.de

Wien - Mit ein WENIG Lesezeit VIEL gute Lebenszeit gewinnen!

Neuer #1 BUCH-BESTSELLER zum Trendthema LANGLEBIGKEIT - Foto: presseportal.de
Neuer #1 BUCH-BESTSELLER zum Trendthema LANGLEBIGKEIT - Foto: presseportal.de

Wissenschafts-Shootingstar Slaven Stekovic hat die Spitze der Bestseller-Liste erobert. Mit einem Buch, wie es heute zeitgemĂ€ĂŸ ist: Kompakt, unterhaltsam und leicht verstĂ€ndlich! Der perfekte Einstieg in die Welt der Langlebigkeit - Denn es ist nie zu frĂŒh und nie zu spĂ€t, um mit der Investition in die eigene Gesundheit zu beginnen!

Das Leben ist eine Einbahnstraße. Wenn man geboren wird und somit losgefahren ist, kann man nicht stehenbleiben oder umdrehen. Der Körper altert, verfĂ€llt und irgendwann stirbt man. Man kann nichts dagegen tun. ODER DOCH?

Es gibt den Homo sapiens seit etwa 100.000 Jahren auf der Erde, ein großer Teil unseres Fortschritts ist in den letzten 150 Jahren passiert. Heute werden drei Viertel der Weltbevölkerung mindestens 65 Jahre alt, und in wenigen LĂ€ndern ist die durchschnittliche Lebenserwartung schon auf ĂŒber 80 Jahre gestiegen: Ein Verdienst der medizinischen und wissenschaftlichen Leistungen. Die WHO schĂ€tzt, dass die Population der ĂŒber 70-JĂ€hrigen bis 2050 um 300 Prozent steigen wird. Wir mĂŒssen uns als Gesellschaft darauf einstellen, dass wir sehr bald sehr viele sehr alte Menschen unter uns haben werden.

Doch die steigende Lebenserwartung bringt eine ganz neue Herausforderung mit sich: Wir mĂŒssen uns jetzt damit auseinandersetzen, was im hohen Alter mit uns passiert. Denn am Ende zĂ€hlt schließlich nicht nur die LĂ€nge unseres Lebens, sondern vielmehr die QualitĂ€t, also die Erhaltung der Gesundheit bis zum Tod. Wir haben es geschafft, im 20. Jahrhundert unsere Lebensspanne zu verdoppeln. Dabei hat sich aber die krankheitsfreie Lebensphase prozentuell deutlich weniger verlĂ€ngern lassen als die Jahre, die wir mit ernsthaften Erkrankungen verbringen.

Das Ziel der Langlebigkeitsforschung bleibt deswegen, die gesunde Lebensspanne zu verlÀngern, denn dadurch gewinnen wir an eigener LebensqualitÀt und können gleichzeitig die LebensqualitÀt anderer positiv beeinflussen.

Je lĂ€nger ein menschlicher Organismus arbeitet, desto mehr seiner Funktionen werden fehlerhaft. Aufhalten lĂ€sst sich dieser Prozess noch nicht, das System aber regelmĂ€ĂŸig zu warten und sich sorgfĂ€ltig darum zu kĂŒmmern, trĂ€gt dazu bei, dass es lĂ€nger reibungslos arbeitet. Wie eine solche Wartung am effizientesten geschieht, ist aktuell ein wichtiger Gegenstand der Wissenschaft. Die Langlebigkeitsforschung blickt tief ins Innere eines Menschen – in die Chemie der Zellen und Organe, das Verhalten verschiedener MolekĂŒle und ihr Miteinander, in die dynamische Natur der Biologie und deren AbhĂ€ngigkeit von Ă€ußeren EinflĂŒssen.

INTERVIEW mit Dr. Slaven Stekovic

Er ist mit 35 bereits ein Shootingstar in der Wissenschaft, forscht, lehrt und arbeitet an der Elite-Uni Cambridge, in Graz, in Wien oder auch im Silicon Valley. Im GesprĂ€ch verrĂ€t er, dass Langlebigkeit kein Wunder, sondern machbar ist, was es mit Biohacking auf sich hat und was neue Technologien fĂŒr uns tun können.

Das Thema „Langlebigkeit“ ist seit geraumer Zeit im Trend und es gibt bereits recht umfangreiche Publikationen dazu. Was hat sie zum Schreiben dieses Buches motiviert, was macht Ihr Buch besonders?

In den letzten Jahrzehnten wurden einige neue molekulare Methoden entwickelt, die uns einen tieferen Einblick in die Biologie der Menschen ermöglichen. Dazu haben die Fortschritte im Bereich der KĂŒnstlichen Intelligenz einen effizienteren Umgang mit biologischen Daten ermöglicht. Somit ist ein “Perfect Storm” in der Langlebigkeitsforschung, oder “Longevity”, wie es die Übersee-Kollegen nennen, entstanden. Was das fĂŒr jeden Einzelnen von uns bedeutet und in welche Richtung sich die Forschung und Technologie bewegen, sind die zwei wichtigsten GrĂŒnde, warum ich dieses Buch geschrieben haben. Ich wollte einmal kompakt und verstĂ€ndlich unsere Erkenntnisse aus den letzten Jahren und Jahrzehnten zusammenfassen, damit jeder Leser und jede Leserin gut ausgestattet ist, etwas fĂŒr die Gesundheit und Langlebigkeit zu tun. Das wir Ă€lter werden ist kein Geheimnis, aber das Ziel ist, dabei gesund alt zu werden. Dieses Buch sollte ein guter Einstieg in diese Welt sein.

Bei Longevity denkt man manchmal an Frankenstein, High-Tech-Medizin und Ă€hnliches. Sie sagen aber „Langlebigkeit ist kein Wunder, es ist fĂŒr jedermann machbar“ – was genau meinen Sie damit?

Jedes Jahr wird eine neue Anti-Aging-Pille entwickelt und uns allen als Wunder-Heilmittel angeboten. WĂ€hrend die meisten dieser neuen technologischen Fortschritte ihre Daseinsberechtigung haben, ist deren Anwendung nicht immer der beste Weg zur Gesundheit. Oft sind es die einfachen Sachen, die unsere Gesundheit am besten unterstĂŒtzen - die ausgewogene ErnĂ€hrung, regelmĂ€ĂŸige körperliche AktivitĂ€t, gesunder Schlaf und soziale Umgebung. Wie man aber mit den “High-Tech”-Lösungen umgeht und wofĂŒr manche davon nĂŒtzlich sind, wird auch im Buch angesprochen. Eine Kombination aus verschiedenen und vor allem personalisierten Interventionen ist der beste Weg zur Gesundheit. Also, kein Wunder, sondern einfach eine komplexe Fragestellung, die mithilfe der neuen Technologien leichter zu beantworten ist.

Biohacking ist auch ein Schlagwort, das immer öfter zu hören ist. Inwieweit hÀngt es mit Langlebigkeit zusammen?

Eines der wichtigsten Aspekte des Biohackings ist die Langlebigkeit. Aus der Biohacking-Perspektive wird allerdings die Biologie “umgegangen”, bzw. “gehacked” um aus dem Körper das Maximum rauszuholen. Dabei wird oft “Trial and Error” als Methode der Wahl verwendet, was teilweise gravierende Konsequenzen auf die Gesundheit und eventuell sogar eine verkĂŒrzte Lebensspanne haben kann. Dagegen dĂŒrfen aus der Sicht der Wissenschaft und der Medizin nur Evidenz-basierte Lösungen angewandt werden - ein Prinzip, das beim Biohacking oft vernachlĂ€ssigt wird. Somit zielen die Wissenschaft und die Medizin darauf hin, dass die Biologie nicht umgegangen, sondern genutzt wird - eine Form von Gleichgewicht zwischen den kurzfristigen Effekten und langfristigen Konsequenzen, egal ob positiv oder negativ. Ich möchte aber auch anmerken, dass es einige positive Seiten von Biohacking gibt. Einige bahnbrechende AnsĂ€tze fĂŒr die Langlebigkeit sind aus diesem Bereich gekommen. Daher sehe ich die Zusammenarbeit der zwei Communities als durchaus positiv, solange die ethischen Prinzipien und die Gesundheit der Einzelnen im Vordergrund bleiben.

Sie sind ein junger österreichischer Wissenschaftler, der global lehrt und forscht. Wo steht Europa im Vergleich z.B. zur USA bei der Forschung zur Langlebigkeit.

In Österreich gibt es einige Spitzenforscher in diesem Bereich. Auch wenn die meisten unserer Erkenntnisse anderswo umgesetzt werden, sehe ich kontinental Europa und Großbritannien inkl. Österreich und Deutschland als eine der zentralen Regionen in der Langlebigkeitsforschung. Teilweise haben wir das der guten medizinischen Versorgung zu bedanken, aber auch sehr guten UniversitĂ€ten, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen. Wir haben in Österreich, zum Beispiel, eine lange Tradition in bahnbrechenden Fortschritten in der Medizin und dieses Erbe hoffen wir, gut weiter tragen zu können. Woran wir manchmal scheitern, ist die Kommerzialisierung neuer Technologien, wobei auch hier in den letzten 10 Jahren einiges besser geworden ist. Solange wir fĂŒr neue Ideen offenbleiben, sehe ich die Zukunft durchaus positiv.

Haben Sie einen anderen Blick auf das Thema als Ihre amerikanischen Kollegen?

Die Wissenschaft kennt keine Grenzen. Es mag sein, dass unsere Kollegen in den USA “grĂ¶ĂŸer” als wir trĂ€umen, was dazu fĂŒhrt, dass auf der Basis deren Forschung große Unternehmen werden. Dabei bleiben die ethischen Überlegungen oft unberĂŒcksichtigt - wie wirken sich neue Technologien auf die Gesellschaft aus; mit welchen Konsequenzen mĂŒssen wir in Zukunft dadurch rechnen; bauen wir dadurch mehr Ungleichheit in unsere Gesellschaft auf. In Europa und damit auch in Österreich werden die ethischen Überlegungen oft gleich am Anfang miteinbezogen. Ich versuche aus beiden Welten das Beste zu nehmen - große Ziele und Ideen sind “Jet Fuel” fĂŒr die Wissenschaft und Entwicklung neuer Technologien, aber diese sollten nicht um jeden Preis verfolgt werden. Jeder von uns trĂ€gt eine gesellschaftliche Verantwortung und soll sich selbst auch kritisch betrachten. Daher betone ich gerne immer, dass “Alterung” und “Langlebigkeit” eigentlich Sammelbegriffe sind und darunter einige biologische Ereignisse fallen. Sie richtig zu identifizieren und darauf maßgeschneiderte, vorsorgende Interventionen einzusetzen, ist das womit ich mich am meisten beschĂ€ftige.

Vieles was medizinisch, vor allem aus Übersee, in Entwicklung ist, mutet futuristisch an, wie sehr können und werden diese Dinge wirklich bei „Otto-Normalverbraucher“ in Meidling oder Bludenz landen.

Werden alle Menschen Zugang zu dieser Technik haben? Und wird man sich das auch leisten können?

Ich bleibe positiv – ja! Die Frage ist nur, wann es so weit sein wird. Aktuell sind viele der Langlebigkeitstechnologien sehr teuer. Bryan Johnson, ein amerikanischer Tech-MilliardĂ€r, gibt jedes Jahr 2 Millionen USD fĂŒr seine Langlebigkeit aus. Seine Lebensweise ist vielmehr eine zeitliche als finanzielle Investition. Sein kompletter Lebensstil dreht sich um die Langlebigkeit, was dabei rauskommt, ist sehr gut dokumentiert. FĂŒr die meisten ist das wahrscheinlich nicht der richtige Zugang. Manche der Methoden, die er nutzt, sind jetzt schon fĂŒr große Massen leistbar - so zum Beispiel bestimmte Trainingsroutinen oder Meditationsmethoden. Der große Teil davon ist aber immer noch zu teuer fĂŒr die breite Anwendung. Ich glaube aber, dass in 10 Jahren schon einiges davon leistbar sein wird. Wir werden natĂŒrlich in der Zwischenzeit dann wieder einige neue Erkenntnisse gewonnen haben, wodurch die nĂ€chste Generation “unleistbarer” Technologien geschaffen wird, aber dabei wird letztlich immer die breite Anwendung als Endziel gesehen. So mit, denke ich schon, dass wir in Zukunft unsere Gesundheit durch neue und leistbare Lösungen unterstĂŒtzen werden.

Dr. Slaven Stekovic

Jung bleiben, alt werden Neue Erkenntnisse der Langlebigkeitsforschung

Hardcover mit Schutzumschlag, 184 Seiten

ISBN 978-3-8000-7856-1

Ueberreuter Verlag

EUR 25,-

Unter anderem finden Sie diese Themen im Buch:

Pressekontakt:

Maria Tutschek-Landauer
Carl Ueberreuter Verlag GmbH
1090 Wien, Frankgasse 4
Telefon: +43 1 919 50 24 – 660
Mobil: +43 676 50 00 438
E-Mail: maria.tutschek@ueberreuter.at
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Original-Content von: Carl Ueberreuter Verlag GmbH ĂŒbermittelt durch news aktuell

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