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Windows 10: Microsoft stoppt Copilot-Updates und neue Funktionen

Veröffentlicht am: 18.08.2026 um 16:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft stellt neue Funktionen und Copilot-Updates für Windows 10 ein. Sicherheitspatches folgen nur noch über das kostenpflichtige ESU-Programm.

Microsoft beendet Windows-10-Feature-Updates: Nur noch Sicherheitspatches
Ein Laptop auf einem Schreibtisch in einer professionellen Büroumgebung mit Fokus auf die Hardware. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Microsoft hat entschieden, Nutzern von Windows 10 keine neuen Funktionen und Copilot-Updates mehr bereitzustellen. Diese Weiterentwicklungen bleiben künftig ausschließlich neueren Betriebssystemversionen vorbehalten. Damit zieht der Konzern einen weiteren Schlussstrich unter das über zehn Jahre alte Betriebssystem, dessen offizieller Support bereits am 14. Oktober 2025 ausgelaufen ist.

Sicherheitsupdates statt Neuerungen

Auch wenn keine Funktionserweiterungen mehr folgen, liefert Microsoft weiterhin sicherheitsrelevante Patches für Nutzer mit erweitertem Support. So wurde das Update KB5120249 für die Versionen 21H2 und 22H2 im Rahmen des ESU-Programms (Extended Security Updates) veröffentlicht. Es erweitert die Abdeckung von Secure-Boot-Zertifikaten und behebt einen Fehler in der Dateiverlaufsfunktion bei SMB-Backups.

Die zugehörigen Betriebssystem-Builds tragen die Nummern 19044.7663 und 19045.7663. Hintergrund der Zertifikatserweiterung ist, dass ältere Secure-Boot-Zertifikate ab Juni 2026 auslaufen. Das Update steht über Windows Update sowie den Microsoft Update Catalog zur Verfügung.

Wer Windows 10 weiterhin nutzt, ohne am ESU-Programm teilzunehmen, erhält seit Ablauf des offiziellen Supports keine Sicherheitsupdates mehr. Microsoft empfiehlt betroffenen Nutzern entweder den Umstieg auf Windows 11, den Abschluss eines ESU-Abonnements oder alternativ die Anschaffung neuer Hardware sowie das Anlegen von Backups.

Letzte Funktionsverbesserungen noch vor dem Support-Ende

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Vor der endgültigen Umstellung war ein Update für die Version 21H2 breit ausgerollt worden, das über die Funktion „Nach Updates suchen“ verteilt wurde und Unterstützung für Wi-Fi 6 sowie WPA3-H2E ergänzte. Solche Erweiterungen gehören mit dem aktuellen Kurswechsel nun endgültig der Vergangenheit an – künftige Innovationen, insbesondere im Bereich Copilot, fließen ausschließlich in aktuellere Windows-Versionen.

Frühere Performance-Probleme bleiben präsent

Parallel zur Diskussion um das Support-Ende erinnern ältere Berichte an technische Schwierigkeiten des Systems: Mitarbeiter von Nvidia hatten Nutzern empfohlen, das Update KB5001330 zurückzurollen, um FPS-Einbrüche zu beheben, die nach einem kumulativen Update aus dem April 2021 aufgetreten waren.

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Ein Rollback auf KB5000842 könne demnach Abhilfe schaffen – ein Hinweis darauf, dass Windows 10 auch in der Vergangenheit wiederholt mit Stabilitätsproblemen zu kämpfen hatte, die nun ohne weitere Funktionsupdates dauerhaft bestehen bleiben dürften.

Was Nutzer jetzt beachten sollten

Für Anwender, die weiterhin auf Windows 10 setzen, bedeutet die Entscheidung von Microsoft, dass sich das System technologisch nicht mehr weiterentwickelt. Sicherheitslücken werden im Rahmen des ESU-Programms zwar noch geschlossen, funktionale Verbesserungen und der Zugang zu neuen Copilot-Funktionen bleiben jedoch aus.

Wer von den KI-gestützten Funktionen profitieren oder langfristig auf aktuelle Sicherheitsstandards setzen möchte, kommt an einem Umstieg auf Windows 11 kaum vorbei.

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