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Windows 11 25H2: Microsoft erlaubt endlich dauerhaften OneDrive-Opt-out

Veröffentlicht am: 31.08.2026 um 18:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft testet in Windows 11 neue SchaltflÀchen, mit denen Nutzer die OneDrive-Sicherung dauerhaft ablehnen können. Der Umfang bleibt offen.

Windows 11: Microsoft erleichtert dauerhafte OneDrive-Ablehnung
Ein minimalistischer Arbeitsplatz mit einem Laptop mit dunklem Bildschirm auf einem Holztisch bei natĂŒrlichem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt.

Microsoft hat in aktuellen Stable-Builds von Windows 11 25H2 eine Änderung am OneDrive-Sicherungsdialog vorgenommen, die Nutzern erstmals eine klare Möglichkeit gibt, die Cloud-Sicherung dauerhaft abzulehnen. Im bislang vollflĂ€chig eingeblendeten OneDrive-Dialog erscheint nun neben den bekannten Optionen ein zusĂ€tzlicher Button mit der Bezeichnung „Opt out of backup“.

Bisher nur Aufschub möglich

Bislang bot der Dialog Nutzern lediglich zwei Wege: Entweder sie bestĂ€tigten die Einrichtung des Backups mit „Continue“, oder sie verschoben die Entscheidung mit „Remind me in 3 days“ um wenige Tage nach hinten – eine dauerhafte Ablehnung war nicht vorgesehen.

Wer die Cloud-Sicherung nicht wollte, musste sich immer wieder mit demselben Vollbild-Prompt auseinandersetzen. Mit dem neuen dritten Button lÀsst sich das Backup nun offenbar dauerhaft abwÀhlen, ohne dass der Dialog erneut erscheint.

Die Entdeckung geht auf Windows Latest zurĂŒck, das die Änderung auf zwei PCs beobachtete, auf denen kein OneDrive-Sync-Client installiert war. AuffĂ€llig ist, dass die neue Ablehnoption nicht nur bei Windows 11 25H2 auftaucht: Auch in der VorgĂ€ngerversion Windows 11 24H2 zeigt sich inzwischen eine vergleichbare Funktion unter der Bezeichnung „Skip Backup“, die ebenfalls die bisherige alleinige „Remind me in 3 days“-Option ergĂ€nzt.

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Microsoft bestÀtigt Rollout-Umfang nicht

Offiziell hat Microsoft die Änderung bislang nicht bestĂ€tigt, weder zum genauen Umfang des Rollouts noch zum Zeitplan einer breiteren Verteilung. Es bleibt daher unklar, ob es sich um einen serverseitig gesteuerten, stufenweisen Test handelt oder um eine Funktion, die kĂŒnftig fĂŒr alle Nutzer der jeweiligen Windows-11-Version sichtbar wird.

Da die Änderung bislang nur auf vereinzelten Systemen beobachtet wurde, könnte es sich um eine kontrollierte EinfĂŒhrung handeln, wie sie Microsoft bei Windows-Funktionen hĂ€ufiger nutzt, bevor eine Neuerung flĂ€chendeckend ausgerollt wird.

Weiterhin Werbung fĂŒr OneDrive

Trotz der neuen Ablehnmöglichkeit hĂ€lt Microsoft an der grundsĂ€tzlichen Bewerbung von OneDrive fest. Der Cloud-Dienst wird im Betriebssystem weiterhin aktiv beworben, Nutzer erhalten jedoch nun erstmals eine unmissverstĂ€ndliche Option, die Sicherung ihrer Dateien in der Cloud abzulehnen, ohne dass der Hinweis in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden erneut erscheint.

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FĂŒr Anwender, die ihre Daten ausschließlich lokal speichern möchten, dĂŒrfte die Änderung eine spĂŒrbare Erleichterung bedeuten, da wiederkehrende Aufforderungen zur OneDrive-Einrichtung damit entfallen könnten. Wie schnell die Funktion ĂŒber die bislang beobachteten EinzelfĂ€lle hinaus verbreitet wird, hĂ€ngt davon ab, ob Microsoft den Rollout in den kommenden Wochen weiter ausweitet.

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