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Windows 11 entschlacken: Claude Code findet 16 sicher entfernbare Apps

Veröffentlicht am: 24.10.2026 um 21:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das KI-Werkzeug identifizierte 16 entbehrliche Apps, Tracking-Einstellungen und 2,5 GB löschbare temporÀre Dateien.
Ein minimalistischer, aufgerĂ€umter Schreibtisch mit einer Kaffeetasse und einer kleinen Pflanze in natĂŒrlichem Licht. Illustration mit AI erstellt.

Ein Autor des Fachmediums TechPP hat das KI-gestĂŒtzte Werkzeug Claude Code eingesetzt, um das Betriebssystem Windows 11 gezielt zu entschlacken. Wie aus einem Bericht von techpp.com vom 24. Oktober 2026 hervorgeht, diente das sogenannte Debloating dazu, unerwĂŒnschte Applikationen zu entfernen, integrierte Werbe- und Tracking-Mechanismen abzuschalten, unnötige Hintergrundprozesse anzuhalten und temporĂ€re Dateien vollstĂ€ndig zu löschen. FĂŒr diesen Prozess wurde ein Claude-Abonnement zum Preis von 20 US-Dollar pro Plan verwendet.

Identifizierung von Anwendungen und Tracking-Diensten

Im Verlauf der Systemanalyse identifizierte Claude Code insgesamt 16 Anwendungen, die sich ohne Funktionsverlust fĂŒr das Basissystem sicher entfernen ließen. Zu dieser Auswahl zĂ€hlten unter anderem Clipchamp, News, Weather und das Spiel Solitaire. Ebenso stufte das Werkzeug das neue Outlook sowie den Assistenten Copilot als gefahrlos deinstallierbar ein.

Über die reinen Anwendungsprogramme hinaus machte die PrĂŒfung tiefer liegende Voreinstellungen ausfindig. Dem Bericht zufolge deckte Claude Code auf, dass der Webbrowser Edge fĂŒr einen versteckten Start unmittelbar bei der Benutzeranmeldung eingerichtet war. DarĂŒber hinaus waren zahlreiche Systemeinstellungen fĂŒr Werbung und das Tracking von NutzeraktivitĂ€ten ab Werk standardmĂ€ĂŸig eingeschaltet.

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SpeicherprĂŒfung und Absicherung des Systems

Ein zweiter Analysedurchlauf mit Claude Code lokalisierte weitere Optimierungspotenziale im Dateisystem und im laufenden Betrieb. Dabei wurden circa 2,5 GB an temporĂ€ren Dateien festgestellt, die gelöscht werden konnten. Parallel dazu erfasste das Programm 15 Apps, die dauerhaft im Hintergrund aktiv waren, ohne dass dafĂŒr eine Notwendigkeit vorlag.

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Angesichts der MarktprĂ€senz von Windows, dessen Marktanteil im Bericht mit ĂŒber 70 Prozent angegeben wird, betreffen derartige Konfigurationen eine breite Anwenderbasis. Um Probleme bei tiefgreifenden Eingriffen in das System zu vermeiden, rĂ€t der Bericht dazu, vor der DurchfĂŒhrung von Änderungen stets einen Systemwiederherstellungspunkt einzurichten. FĂŒr diesen Wiederherstellungspunkt wird eine maximale Speicherbelegung von 5 Prozent empfohlen.

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