Windows, Update

Windows 11 Update September: Verschiebbare Taskbar und flexibles Menü

Veröffentlicht am: 08.09.2026 um 17:25 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft plant für Windows 11 flexiblere Taskbar- und Startmenü-Optionen sowie Leistungsverbesserungen, nennt aber noch keinen festen Veröffentlichungstermin.

Windows 11: Microsoft bringt Taskbar-Freiheit und weitere Anpassungen
Ein minimalistischer, heller Arbeitsbereich mit natürlichem Lichteinfall und klaren architektonischen Linien. Illustration mit AI erstellt.

Microsoft hat auf der IFA 2026 in Berlin angekündigt, Windows 11 mit einer Reihe von Anpassungsoptionen auszustatten, die Nutzer seit Jahren vermisst haben. Dazu zählen eine verschiebbare Taskbar sowie ein in der Größe veränderbares Startmenü. Die Ankündigung reagiert auf anhaltende Kritik von Windows-10-Nutzern, die beim Umstieg auf das neuere Betriebssystem auf gewohnte Freiheiten verzichten mussten.

Taskbar-Position kehrt zurück

Konkret soll die Möglichkeit, die Position der Taskbar frei zu wählen, mit dem für September 2026 angekündigten Update zurückkehren. Bislang bietet Windows 10 in diesem Punkt weiterhin mehr Flexibilität, etwa durch freies Verschieben der Taskbar per Drag & Drop – eine Funktion, die unter Windows 11 bislang fehlte.

Auch anpassbare Taskbar-Größen sowie Ordner im Startmenü, klassische Funktionen aus früheren Windows-Versionen, sollen in kommenden Updates zurückkehren.

Leistungsversprechen für schwächere Hardware

Neben den Bedienelementen stellte Microsoft-Manager Mark Linton, laut unterschiedlichen Quellen als Corporate Vice President beziehungsweise Vice President bezeichnet, auf der IFA 2026 in Berlin Leistungsverbesserungen für Windows 11 in Aussicht. Er sprach von signifikanten Verbesserungen bei Bootzeiten und bei der Reaktionsfähigkeit von Windows Hello, insbesondere auf Geräten mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher.

Anzeige

Wer den Umstieg auf das neue Betriebssystem plant, sollte typische Fehler bei der Datenübernahme vermeiden. Dieser kostenlose Gratis-Report zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihre Programme und Dateien sicher mitnehmen. Stressfreien Wechsel zu Windows 11 jetzt vorbereiten

Konkrete Zahlen oder ein Veröffentlichungstermin wurden dabei nicht genannt. Die entsprechenden Änderungen sind derzeit noch nicht im Testkanal für Insider verfügbar; sie sollen laut Microsoft in zukünftigen Updates ausgeliefert werden.

Die angekündigten Verbesserungen fügen sich in eine Prioritätensetzung, die Windows-Chef Pavan Davuluri Ende Juli auf der Plattform X umrissen hatte. Der Kurswechsel folgt zudem auf das Ende des Supports für Windows 10 im Oktober 2025, wodurch der Druck auf Microsoft gestiegen ist, verbliebene Nutzer mit vertrauten Funktionen zum Umstieg zu bewegen.

Weitere Anpassungen in Sicht

Über die Taskbar- und Startmenü-Änderungen hinaus deuten aktuelle Insider-Builds auf weitere Neuerungen hin. So wurde in jüngeren Testversionen ein natives Batterie-Widget für das Widgets-Panel entdeckt, das den Akkustand und möglicherweise den Ladezustand anzeigen soll. Microsoft hat diese Funktion bislang nicht offiziell bestätigt, ein Veröffentlichungsdatum steht ebenfalls nicht fest.

Anzeige

Während neue Funktionen die Bedienung erleichtern, stellen die Hardware-Hürden viele Nutzer vor Probleme. Erfahren Sie in diesem Experten-Leitfaden, wie Sie das Upgrade auch auf offiziell inkompatiblen PCs legal und ohne Datenverlust durchführen. Windows 11 auf inkompatiblen Geräten installieren

Zusätzlich erhält Windows 11 in der Insider-Build 26340.9233 eine überarbeitete AutoPlay-Oberfläche im WinUI-Design sowie eine neue Option, Anwendungen standardmäßig im vergrößerten Modus zu öffnen, zu finden unter Einstellungen, Barrierefreiheit, Visuelle Effekte. Parallel verfeinert Microsoft die Datenschutzeinstellungen für Kamera, Mikrofon und Standort und reaktiviert PDF-Vorschauen im Explorer.

Insgesamt zeichnet sich damit ab, dass Microsoft nach Jahren der Kritik an eingeschränkten Personalisierungsmöglichkeiten in Windows 11 gezielt nachbessert – sowohl bei der Bedienoberfläche als auch bei der Systemleistung auf günstigerer Hardware. Wann die einzelnen Funktionen im stabilen Kanal ankommen, ließ Microsoft bislang offen.

Disclaimer...

de | wissenschaft | 70070133 |