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Workforce Intelligence: Tempo misst KI-ROI direkt in Jira

Veröffentlicht am: 26.08.2026 um 02:09 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Workforce Intelligence von Tempo Software verknüpft KI-Nutzung mit Jira-Tickets und liefert erstmals belastbare ROI-Kennzahlen für den Atlassian-Marktplatz.

Tempo Software: Neue App misst KI-Effizienz in Jira-Projekten
Ein minimalistischer Büroarbeitsplatz mit einem Laptop auf einem Holztisch bei natürlichem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die Messung der Effizienz von künstlicher Intelligenz (KI) in betrieblichen Arbeitsprozessen stellt Unternehmen zunehmend vor komplexe Herausforderungen. Während Investitionen in generative KI-Tools weltweit steigen, bleibt die exakte Quantifizierung des Nutzens oft vage.

Mit der am 25. August 2026 angekündigten Anwendung „Workforce Intelligence“ adressiert der Softwarehersteller Tempo Software diese Problematik innerhalb des Atlassian-Ökosystems. Die App ermöglicht es erstmals, KI-gestützte Aktivitäten und menschlichen Arbeitsaufwand direkt mit Vorgängen in der Projektmanagement-Software Jira zu verknüpfen.

Ganzheitliche Attributionslösung für die moderne Arbeitswelt

Die neue Lösung von Tempo Software wird als erste Attributionslösung positioniert, die eine simultane Erfassung von menschlicher Produktivität und dem Einsatz von KI-Werkzeugen erlaubt.

Durch die Integration in den Atlassian Marketplace können Unternehmen Workforce Intelligence nutzen, um den tatsächlichen Aufwand hinter einzelnen Jira-Tickets transparent zu machen. Dabei werden die Daten nicht isoliert betrachtet, sondern unmittelbar auf die jeweiligen Aufgaben (Issues) bezogen.

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Ziel dieser methodischen Verknüpfung ist die Ermittlung einer belastbaren Investitionsrendite (Return on Investment, ROI). In einer Phase, in der many Organisationen KI-Lösungen implementieren, ohne deren konkreten Beitrag zur Wertschöpfung exakt benennen zu können, bietet die Anwendung eine datengestützte Grundlage für die Bewertung technologischer Investitionen.

Die Software soll aufzeigen, in welchem Maße KI-Tools die Bearbeitung von Aufgaben beschleunigen oder ergänzen und wo weiterhin primär menschliche Expertise zum Tragen kommt.

Herausforderungen bei der Dokumentation von KI-Investitionen

Die Notwendigkeit für solche Analyse-Werkzeuge ergibt sich aus einem Informationsdefizit auf der Führungsebene. Vic Chynoweth, CEO von Tempo Software, erläuterte im Rahmen der Produktvorstellung am 25. August 2026, dass Führungskräfte heute mehr denn je auf eine präzise Dokumentation angewiesen seien, um fundierte strategische Entscheidungen treffen zu können. Ohne eine detaillierte Erfassung der Arbeitsabläufe bleibe die tatsächliche Produktivitätssteigerung oft eine Schätzung.

Chynoweth wies zudem darauf hin, dass es vielen Unternehmen derzeit schwerfalle, die hohen Ausgaben für KI-Technologien direkt mit messbaren Ergebnissen in Verbindung zu bringen. Die Diskrepanz zwischen den Investitionskosten und der Sichtbarkeit des Nutzens führe zu Unsicherheiten bei der weiteren Budgetplanung.

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Workforce Intelligence soll diese Lücke schließen, indem sie die Verbindung zwischen technologischem Einsatz und dem Arbeitsergebnis innerhalb der gewohnten Projektumgebung herstellt.

Integration und strategische Bedeutung für das Atlassian-Ökosystem

Mit der sofortigen Verfügbarkeit der App auf dem Atlassian Marketplace reagiert Tempo Software auf den wachsenden Bedarf an spezialisierten Monitoring-Tools für hybride Arbeitsformen, bei denen Mensch und Maschine kooperieren. Die Anwendung fügt sich in die bestehende Infrastruktur von Jira ein, was eine nahtlose Datenerfassung ohne den Wechsel zwischen verschiedenen Plattformen ermöglichen soll.

Für Unternehmen bedeutet dies eine Konsolidierung ihrer Analysedaten. Anstatt separate Metriken für KI-Nutzung und Personalzeit zu führen, werden diese Informationen in einem einheitlichen System zusammengeführt. Dies erlaubt eine objektive Leistungsbewertung und hilft dabei, Optimierungspotenziale in den Workflows zu identifizieren.

In der aktuellen Marktsituation, in der die Effizienzsteigerung durch KI unter genauer Beobachtung von Finanzvorständen steht, liefert Workforce Intelligence die notwendigen Kennzahlen, um den digitalen Wandel innerhalb der Softwareentwicklung und des Projektmanagements zu legitimieren.

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