XBX, Xreal

XBX a01+: Xreal bringt AR-Brille fĂŒr 280 Euro auf den Markt

Veröffentlicht am: 18.07.2026 um 13:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Xreal bringt mit der XBX a01+ eine leichte AR-Brille fĂŒr rund 280 Euro auf den Markt, die auf High-End-Features verzichtet und sich auf Medienkonsum konzentriert.

Xreal XBX a01+: GĂŒnstige AR-Brille fĂŒr Filme und Spiele
Schlanke Augmented-Reality-Smart-Brille mit blauem Leuchten, in einer Hand in modernem Umfeld. Illustration mit AI erstellt.

Das neue Modell kostet rund 280 Euro und verzichtet bewusst auf High-End-Features – setzt dafĂŒr auf starke Displayleistung und Leichtigkeit.

Die Brille ist als „Kino fĂŒr die Hosentasche" konzipiert: Sie streamt Filme und eignet sich fĂŒr Spiele unterwegs. Mit einem Gewicht von nur 62 Gramm (56 Gramm ohne Frontrahmen) zĂ€hlt sie zu den leichtesten Modellen am Markt. Das Display löst in 1080p auf und erreicht eine Spitzenhelligkeit von 1.600 Nits – ein Wert, der selbst in hellen Umgebungen fĂŒr klare Bilder sorgt.

Verzicht auf Kameras und Raumtracking

Um den niedrigen Preis zu realisieren, hat Xreal einige Funktionen gestrichen. Die XBX a01+ besitzt weder Kameras noch rĂ€umliches Tracking (3DoF/6DoF). Auch eine elektrochrome Abdunklung und physische LautstĂ€rkeregler fehlen. DafĂŒr bietet das GerĂ€t eine Bildwiederholrate von 120 Hertz und ein Sichtfeld von 50 Grad – genug, um laut Hersteller eine virtuelle 147-Zoll-Leinwand zu projizieren.

FĂŒr BrillentrĂ€ger gibt es aufpreispflichtige KorrekturglĂ€ser fĂŒr rund 45 Euro.

KompatibilitÀt und Akkuverbrauch im Test

Die Brille benötigt eine USB-C-DisplayPort-Verbindung. Kompatibel ist sie unter anderem mit dem iPhone 15, 16 und 17, Android-GerĂ€ten sowie dem Steam Deck. Ein integrierter Akku fehlt – die XBX a01+ bezieht ihren Strom direkt vom angeschlossenen GerĂ€t.

In einem Test mit dem iPhone 17 sank der Akkustand innerhalb von 45 Minuten von 100 auf 87 Prozent. Nach etwa 30 Minuten intensiver Nutzung wurde das GehĂ€use spĂŒrbar warm. Die eingebaute Stabilisierungstechnik gegen Verwacklungen zeigte in Tests leichte UnschĂ€rfen im 2D-Modus.

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Branchenbeobachter sehen das GerĂ€t vor allem fĂŒr Medienkonsum geeignet – fĂŒr produktive Textarbeit sei es weniger gedacht.

Xreal bedient mehrere Marktsegmente

Mit der gĂŒnstigen A01 Plus bedient Xreal das Einsteigersegment, wĂ€hrend das Unternehmen parallel andere Zielgruppen anspricht. Erst Anfang Juli 2026 wurde die Asus ROG Xreal R1 vorgestellt – ein Premium-Modell fĂŒr Gamer zum Preis von rund 770 Euro. Es bietet 240 Hertz Bildwiederholrate, elektrochrome Abdunklung und RGB-Beleuchtung.

FĂŒr das vierte Quartal 2026 plant Xreal zudem die MarkteinfĂŒhrung von Project Aura, einem „Android XR"-GerĂ€t. Dieses soll mit einem Snapdragon Reality Elite-Chip, drei Kameras fĂŒr Hand- und Gestensteuerung sowie einem 70-Grad-Sichtfeld ausgestattet sein. Anders als die A01 Plus setzt Project Aura auf vollstĂ€ndiges rĂ€umliches Computing mit 6DoF-Tracking und einer externen Recheneinheit.

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