ZoomInfo, GTM

ZoomInfo GTM Connector: Microsoft Copilot Studio erhält B2B-Datenzugriff

Veröffentlicht am: 11.08.2026 um 23:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de

ZoomInfo integriert seine B2B-Datenbank in Microsoft Copilot Studio. Nutzer profitieren von natürlicher Sprachsuche und deutlich gesteigerter Effizienz.

ZoomInfo Connector für Microsoft Copilot: Vertriebsdaten direkt in Office-Anwendungen
Ein professioneller Arbeitsplatz in einem modernen Büro mit einem Laptop, auf dem Datenanalysen und Softwareoberflächen zu sehen sind. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Anbieter von Go-to-Market-Lösungen ZoomInfo hat die Verfügbarkeit des ZoomInfo GTM MCP Connectors für Microsoft Copilot Studio bekannt gegeben. Mit dieser neuen Schnittstelle ermöglicht das Unternehmen eine tiefgreifende Integration seiner umfangreichen Datenbestände in die KI-gestützte Arbeitsumgebung von Microsoft. Ziel der Veröffentlichung ist es, Vertriebs- und Marketingprozesse durch den direkten Zugriff auf Unternehmens- und Kontaktinformationen innerhalb der gewohnten Büroanwendungen zu beschleunigen.

Nahtlose Einbindung in das Microsoft-Ökosystem

Die neu geschaffene Konnektivität erstreckt sich über wesentliche Teile der Microsoft-Produktpalette. Nach Angaben des Unternehmens ist die Integration ab sofort in Microsoft 365 Copilot sowie in der CRM-Lösung Dynamics 365 verfügbar. Darüber hinaus können Nutzer direkt aus den Kernanwendungen Excel und Word heraus auf die Funktionen des Connectors zugreifen.

Durch diese Integration entfällt für Anwender die Notwendigkeit, zwischen verschiedenen Anwendungen zu wechseln, um hochwertige B2B-Daten zu recherchieren. Die Verknüpfung erlaubt es, die Funktionen von Microsofts KI-Assistenten mit den spezifischen Datensätzen von ZoomInfo zu kombinieren, um Arbeitsabläufe im Kundenmanagement und in der Akquise effizienter zu gestalten.

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Zugriff auf weitreichende Datenbestände und Intent-Signale

Die technische Basis für die Leistungsfähigkeit des Connectors bildet die umfangreiche Datenbank von ZoomInfo. Den bereitgestellten Informationen zufolge umfasst die Integration den Zugriff auf Daten von rund 500 Millionen Kontakten sowie 100 Millionen Unternehmen. Zusätzlich werden Milliarden von Signalen verarbeitet, die Aufschluss über Marktaktivitäten und potenzielle Geschäftsgelegenheiten geben.

Ein wesentliches Merkmal des neuen GTM MCP Connectors ist die Unterstützung der natürlichsprachlichen Suche. Nutzer können Suchanfragen zu Kontakten und Unternehmen in Alltagssprache formulieren, anstatt komplexe Filtermasken bedienen zu müssen. Dies schließt auch die Identifikation von sogenannten Intent-Signalen ein. Diese Signale ermöglichen es Teams, Unternehmen zu identifizieren, die aktuell ein aktives Kaufinteresse an bestimmten Lösungen oder Dienstleistungen zeigen, wodurch die Priorisierung von Verkaufsaktivitäten präzisiert werden kann.

Steigerung der Produktivität im Arbeitsalltag

Hinsichtlich der praktischen Auswirkungen der neuen Lösung verweist ZoomInfo auf signifikante Effizienzgewinne bei der Nutzung der integrierten Systeme. Kunden des Unternehmens berichten im Zusammenhang mit der Verwendung der kombinierten Tools von einer Produktivitätssteigerung um 54 %.

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Darüber hinaus zeigen die Erfahrungswerte der Anwender eine deutliche Zeitersparnis im operativen Geschäft. Laut den vorliegenden Daten konnten Nutzer durch die optimierten Workflows und den direkten Datenzugriff durchschnittlich 11,5 Stunden pro Woche einsparen. Diese Zeitersparnis resultiert vor allem aus der Reduzierung manueller Rechercheaufwände und der Automatisierung von Datenabgleichen innerhalb der Microsoft-Umgebung.

Mit der Bereitstellung des Connectors reagiert ZoomInfo auf die steigende Nachfrage nach KI-gestützten Werkzeugen, die unmittelbar in bestehende Software-Infrastrukturen eingebettet sind, um die Datenqualität und die Geschwindigkeit in Go-to-Market-Strategien zu erhöhen.

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