Russland, Ukraine

Russland beschießt die Ukraine massiv aus der Luft

26.08.2024 - 08:37:28 | dpa.de

Am Samstag hat die Ukraine ihren Unabhängigkeitstag gefeiert. Nun folgt einer der schwersten russischen Luftangriffe in zweieinhalb Jahren Krieg.

Russland hat die Ukraine massiv mit Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen angegriffen. - Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa
Russland hat die Ukraine massiv mit Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen angegriffen. - Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa

Russland hat die Ukraine massiv mit Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen aus der Luft beschossen. Beobachter in Kiew sprechen von einem der schwersten Luftangriffe in zweieinhalb Jahren Krieg. Explosionen wurden aus dem Umland der Hauptstadt und den Gebieten Schytomir, Chmelnyzkyj, Ternopil und Lwiw gemeldet, wie aus der offiziellen Luftalarm-App hervorgeht. In Kiew gibt es Probleme mit der Stromversorgung, wie Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mitteilte.

Elf russische Langstreckenbomber in der Luft

Der ukrainischen Luftwaffe zufolge setzte die russische Armee zeitweise elf Langstreckenbomber Tu-95 ein, die Träger von Marschflugkörpern sind. Außerdem wurden demnach Hyperschallraketen Kinschal auf die Ukraine abgefeuert. Auch aus dem Schwarzen Meer sei die Ukraine beschossen worden. 

Einen Überblick über Opfer und Schäden gibt es bislang nicht. Aus Luzk und dem Gebiet Dnipropetrowsk wurde je ein Toter gemeldet. Ersten Informationen zufolge war erneut das ukrainische Energiesystem ein Hauptziel des Angriffs. Der Energieversorger Ukrenerho verhängte Notabschaltungen. Der Luftalarm dauerte um 10.00 Uhr Ortszeit (9.00. Uhr MESZ) noch an.

Polen lässt Kampfjets aufsteigen 

Wegen der Nähe der russischen Angriffe zur polnischen Grenze ließ das polnische Militär Abfangjäger aufsteigen, wie die Nachrichtenagentur PAP meldete. An dem Einsatz waren den Angaben nach auch Flugzeuge anderer Verbündeter beteiligt. Die Ukraine wehrt seit Februar 2022 eine große russische Invasion ab. Am Samstag beging das zweitgrößte Land Europas seinen 33. Unabhängigkeitstag. 

 

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
ausland | 65669212 |

Weitere Meldungen

Kreml fordert Druck der USA auf die Ukraine für Kriegsende Russland hat die USA zu Druck auf die Ukraine aufgerufen, sich auf Moskaus Bedingungen für ein Kriegsende einzulassen. (Boerse, 29.03.2026 - 15:33) weiterlesen...

Ukraine setzt erneut russischen Öl-Exporthafen in Brand. Nun trifft sie erneut einen wichtigen Ostsee-Hafen. Die Ukraine will verhindern, dass Russland angesichts der hohen Energiepreise mit seinem Ölexport frische Milliarden für den Krieg einnimmt. (Ausland, 29.03.2026 - 09:44) weiterlesen...

Drohnenkrieg: Ukraine und Russland melden Opfer In der Ukraine und in Russland gibt es nach gegenseitigen Drohnenangriffen massive Zerstörungen und zivile Opfer. (Boerse, 28.03.2026 - 11:24) weiterlesen...

G7 finden überraschend gemeinsame Linie zum Iran-Krieg. Überraschend gibt es eine Erklärung aller Minister. Erst Kritik aus den USA, doch nach dem G7-Treffen in Frankreich sieht Bundesaußenminister Wadephul beim Iran eine gemeinsame Linie. (Ausland, 27.03.2026 - 18:20) weiterlesen...

G7 fordert Ende von Angriffen auf zivile Ziele im Iran-Krieg. Dort kann man sich aber auf eine gemeinsame Linie verständigen. Noch vor seiner Ankunft beim G7-Treffen in Frankreich hatte US-Außenminister Rubio Kritik an Europäern im Iran-Krieg unterstrichen. (Ausland, 27.03.2026 - 17:26) weiterlesen...

Wadephul sieht gemeinsame G7-Linie mit USA bei Iran-Krieg. Am Ende scheint ein Zerwürfnis der Staatenrunde vermieden. Vor der Abreise zum G7-Treffen in Frankreich hatte US-Außenminister Rubio Kritik an den Europäern wegen des Iran-Kriegs unterstrichen. (Ausland, 27.03.2026 - 17:03) weiterlesen...