Nato startet konkrete Planungen fĂŒr Mission Arctic Sentry
03.02.2026 - 17:11:13Ein Sprecher des Kommandos von Grynkewich bestĂ€tigte die Entscheidung auf Nachfrage. Oberst Martin O`Donnell sagte dem Nachrichtenmagazin, die Planungen fĂŒr eine sogenannte "Enhanced Vigilance Activity", also verstĂ€rkte WachsamkeitsaktivitĂ€ten der Nato, seien im Gange. O`Donnell wollte noch keine Details nennen, was im Rahmen der Arktis-Mission geplant ist, da die Planungen erst angelaufen seien.
Die Idee fĂŒr die Mission "Arctic Sentry" war entstanden, um US-PrĂ€sident Donald Trump zu besĂ€nftigen. Trump hatte gefordert, die USA mĂŒssten Grönland ĂŒbernehmen, da er nur so fĂŒr die Sicherheit in der Arktis-Region sorgen könne. Bei seinen Drohungen, Grönland zur Not auch mit Gewalt zu ĂŒbernehmen, hatte er immer wieder die Nato kritisiert, da sich das BĂŒndnis nicht um die Sicherheit in der geostrategisch wichtigen Region kĂŒmmere.
Mit der Mission will die Nato nun zeigen, dass sie schnell reagieren kann. Vorgesehen sind Kontrollfahrten von Nato-Kriegsschiffen, eine bessere Luftraumkontrolle und die PrĂ€senz von kleineren Kontingenten von LandstreitkrĂ€ften, die fĂŒr Ăbungen temporĂ€r auf Grönland Quartier beziehen wĂŒrden.
Durch den Startschuss fĂŒr die militĂ€rische Ausplanung der Mission könnte es nun schnell gehen. So wollen sich die Nato-Verteidigungsminister bei ihrem regulĂ€ren Treffen kommende Woche mit der Operation befassen. FĂŒr Deutschland hat Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) schon vor Wochen eine Teilnahme an einer solchen Nato-Mission zugesagt. Als Beispiele nannte er den Einsatz von Kriegsschiffen der Marine, ĂberflĂŒge durch den SeefernaufklĂ€rer P-8 oder auch von Eurofightern.


