DÀnemark, Grönland

DĂ€nemarks Regierungschefin: «Alles tun» fĂŒr Einigung mit USA

27.01.2026 - 18:24:25

Eins steht fĂŒr DĂ€nemark fest: An Grönlands Grenzen dĂŒrfen die USA nicht rĂŒtteln. Auch wenn Regierungschefin Mette Frederiksen bereit ist, fĂŒr eine Lösung im Konflikt um die Arktis-Insel weit zu gehen.

  • Die dĂ€nische Regierungschefin Mette Frederiksen zieht eine klare rote Linie: Wir geben kein grönlĂ€ndisches Territorium ab. - Foto: Oliver Ziebe/WDR/dpa

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  • Trotzdem will die DĂ€nin nach eigenen Worten alles tun, um zu einer Einigung mit den USA im Grönland-Konflikt zu kommen. - Foto: Oliver Ziebe/WDR/dpa

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Die dÀnische Regierungschefin Mette Frederiksen zieht eine klare rote Linie: Wir geben kein grönlÀndisches Territorium ab. - Foto: Oliver Ziebe/WDR/dpaTrotzdem will die DÀnin nach eigenen Worten alles tun, um zu einer Einigung mit den USA im Grönland-Konflikt zu kommen. - Foto: Oliver Ziebe/WDR/dpa

DĂ€nemark will laut MinisterprĂ€sidentin Mette Frederiksen «alles tun», um sich im Grönland-Konflikt mit den USA zu einigen - außer Gebiete abtreten. In der ARD-Sendung «Maischberger» sagte Frederiksen auf die Frage, ob grönlĂ€ndisches Territorium fĂŒr die Vereinigten Staaten denkbar sei, laut Übersetzung: «Nein. Das kann man sich nicht vorstellen.» An dem Tag, an dem man Kompromisse bei den GrundsĂ€ulen der Demokratie mache, sei alles zu Ende. 

US-PrĂ€sident Donald Trump hatte mehrfach mit der Annexion der zu DĂ€nemark gehörenden Insel gedroht. Am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos hatte er nach einem GesprĂ€ch mit Nato-Chef Mark Rutte ĂŒberraschend erklĂ€rt, es gebe nun einen Rahmen fĂŒr eine Vereinbarung ĂŒber Grönlands Zukunft. Gleichzeitig nahm er angedrohte Strafzölle gegen europĂ€ische Alliierte, darunter Deutschland, zurĂŒck, die sich hinter DĂ€nemark gestellt hatten. 

«Sehen, ob wir Vereinbarung treffen können»

Das wertet Frederiksen als Erfolg im Kampf gegen die US-Bedrohung. «Wenn Europa zusammensteht und sich selbst verteidigt, mit einer Stimme spricht, dann funktioniert es», sagte sie. «Wir haben jetzt eine diplomatische Spur mit den Amerikanern und mĂŒssen sehen, ob wir eine Vereinbarung treffen können.»

Zum Inhalt der GesprĂ€che mit den USA wollte sich Frederiksen nicht Ă€ußern. Wie lange die Verhandlungen andauerten, könne man «nie wissen». «Parallel zu den GesprĂ€chen, die wir jetzt mit den Amerikanern fĂŒhren, mĂŒssen wir EuropĂ€er uns aber klarmachen, dass die alte Welt weg ist», sagte die Regierungschefin. «Ich glaube nicht, dass sie zurĂŒckkommt. FĂŒr uns EuropĂ€er ist es deshalb am allerwichtigsten, auf die AufrĂŒstung zu setzen.»

@ dpa.de

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