Studie, Erwachsene

Studie: Junge Erwachsene zunehmend ohne soziale UnterstĂŒtzung

20.03.2025 - 10:36:46 | dts-nachrichtenagentur.de

Im Jahr 2023 gaben 19 Prozent der jungen Erwachsenen weltweit an, dass sie niemanden haben, auf den sie sich verlassen können, um soziale UnterstĂŒtzung zu erhalten.

Junge Leute vor einer UniversitĂ€t (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Das entspricht einem Anstieg von 39 Prozent im Vergleich zu 2006, wie aus dem am Donnerstag durch das "Wellbeing Research Centre" an der UniversitĂ€t von Oxford veröffentlichte "World Happiness Report" 2025 hervorgeht. Junge Menschen in Nordamerika und Westeuropa haben demnach inzwischen das geringste Wohlbefinden unter allen Altersgruppen. Der vergangene World Happiness Report 2024 stellte fest, dass der RĂŒckgang der Zufriedenheit der Vereinigten Staaten vor allem auf einen drastischen RĂŒckgang des Wohlbefindens der Amerikaner unter 30 Jahren zurĂŒckzufĂŒhren sei.

Soziale Kontakte seien fĂŒr das Wohlbefinden junger Erwachsener von entscheidender Bedeutung: Soziale Bindungen schĂŒtzten die Menschen vor den toxischen Auswirkungen von Stress und steigerten das subjektive Wohlbefinden im jungen Erwachsenenalter erheblich, so die Studie. Der "World Happiness Report" 2025 enthĂ€lt auch wie jedes Jahr eine Rangliste der glĂŒcklichsten LĂ€nder der Welt. Finnland steht hier das achte Jahr in Folge an der Spitze der glĂŒcklichsten LĂ€nder. Costa Rica (6.) und Mexiko (10.) sind beide zum ersten Mal in den Top 10 vertreten, wĂ€hrend der anhaltende AufwĂ€rtstrend von LĂ€ndern wie Litauen (16.), Slowenien (19.) und Tschechien (20.) die AnnĂ€herung des GlĂŒcksniveaus zwischen Ost-, Mittel- und Westeuropa unterstreicht. Zu den Verlierern des Rankings zĂ€hlen die USA und Großbritannien: Die Vereinigten Staaten (24.) fallen auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Studienreihe im Jahr 2012. Großbritannien (23.) meldet derweil die niedrigste durchschnittliche Lebensbewertung seit dem Bericht von 2017. Die Rangliste der LĂ€nder basiert auf einem Dreijahresdurchschnitt der durchschnittlichen Bewertung der LebensqualitĂ€t durch die jeweilige Bevölkerung. Jan-Emmanuel De Neve, Direktor des Oxforder "Wellbeing Research Centre", kommentierte die Ergebnisse: "Der diesjĂ€hrige Bericht zwingt uns, ĂŒber die traditionellen Determinanten wie Gesundheit und Wohlstand hinauszuschauen. Es stellt sich heraus, dass gemeinsame Mahlzeiten und das Vertrauen in andere Menschen das Wohlbefinden noch stĂ€rker beeinflussen als erwartet." In Zeiten sozialer Isolation und politischer Polarisierung mĂŒsse man Wege finden, die Menschen wieder an einen Tisch zu bringen - dies sei entscheidend fĂŒr das individuelle und kollektive Wohlbefinden, so De Neve weiter. Der "World Happiness Report" wird vom "Wellbeing Research Centre" der UniversitĂ€t Oxford in Zusammenarbeit mit Gallup, dem "UN Sustainable Development Solutions Network" und einem unabhĂ€ngigen Redaktionsausschuss veröffentlicht.

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