Selenskyj: Sicherheitsdokument im Grunde bereit fĂŒr Trump
08.01.2026 - 15:10:39Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj sieht Fortschritte in GesprĂ€chen ĂŒber ein bilaterales Dokument mit den USA ĂŒber Sicherheitsgarantien fĂŒr sein Land. Das Papier sei nun «im Grunde bereit» fĂŒr die Fertigstellung auf der höchsten Ebene mit US-PrĂ€sident Donald Trump, teilte Selenskyj in sozialen Medien mit.Â
Er berief sich dabei auf einen Bericht seines ChefunterhĂ€ndlers Rustem Umjerow zu Verhandlungen in Frankreich. Nach dem Gipfeltreffen der sogenannten Koalition der Willigen aus UnterstĂŒtzerstaaten der Ukraine und US-Vertretern am Dienstag hatten Sicherheitsberater die GesprĂ€che nach ukrainischen Angaben am Mittwoch fortgesetzt. Es sei wichtig, dass die Ukraine erfolgreich die BemĂŒhungen der europĂ€ischen und amerikanischen Teams bĂŒndele, schrieb Selenskyj. Gemeinsam seien insbesondere Dokumente zum Wiederaufbau und zur wirtschaftlichen Entwicklung beraten worden.Â
Kiew erwartet US-GesprÀche mit Russland
Es sei auch um den grundlegenden Rahmen fĂŒr eine Beendigung des Kriegs gegangen, die Ukraine habe Möglichkeiten zur Fertigstellung dieses Dokuments vorgestellt. Kiew gehe davon aus, dass die US-Seite mit Moskau sprechen werde, und erwarte eine RĂŒckmeldung, ob Russland bereit sei, den Krieg zu beenden. Selenskyj forderte einmal mehr Druck auf Russland. Die Machbarkeit kĂŒnftiger Sicherheitsgarantien mĂŒsse bewiesen werden durch die FĂ€higkeit der ukrainischen Partner, wirksamen Druck auf Russland auszuĂŒben.
In einer Reaktion auf das Treffen in Paris wiederholte Moskaus AuĂenamtssprecherin Maria Sacharowa die russische Position, dass auslĂ€ndische Truppen und StĂŒtzpunkte in der Ukraine als legitime Ziele angesehen wĂŒrden. Dabei bezog sie sich explizit auf Frankreich und GroĂbritannien.Â
Bei dem Gipfeltreffen der UnterstĂŒtzerstaaten der Ukraine in der französischen Hauptstadt hatte eine internationale Schutztruppe zur militĂ€rischen Absicherung eines möglichen Waffenstillstands in der Ukraine Form angenommen. Frankreich, GroĂbritannien und einige andere LĂ€nder sind bereit, Truppen in die Ukraine zu entsenden. Auch Deutschland erklĂ€rte sich zu einem MilitĂ€reinsatz auf benachbartem Nato-Gebiet bereit.
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