Ukraine, Russland

Tote und Verletzte in Südrussland nach ukrainischem Beschuss

25.11.2025 - 07:55:04 | dpa.de

Russland und die Ukraine greifen einander Nacht für Nacht mit Drohnen an. Diesmal trifft es nicht nur Kiew, sondern auf der Gegenseite auch Südrussland.

Ukrainische Drohnen haben in der Nacht Ziele in Südrussland getroffen. Es gab Tote und Verletzte. (Archivbild) - Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa
Ukrainische Drohnen haben in der Nacht Ziele in Südrussland getroffen. Es gab Tote und Verletzte. (Archivbild) - Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa

Bei einem massiven ukrainischen Drohnenangriff auf den Süden Russlands und die von Moskau annektierte Halbinsel Krim sind mindestens drei Menschen getötet worden. Die Opfer stammten aus der Großstadt Taganrog, teilte der Gouverneur der Region Rostow am Don, Juri Sljussar, bei Telegram mit. Überdies seien zehn Menschen verletzt worden.

Schäden habe es in vier Mehr- und zwölf Einfamilienhäusern, einer Lackiererei, einem Lager und mehreren sozialen Objekten gegeben, schrieb er. Dem Internetportal «Astra» zufolge brachen Brände in der Nähe einer Flugzeugfabrik mit Rollbahn aus. 

Sechs Verletzte gab es offiziellen Angaben nach auch im russischen Gebiet Krasnodar. Die Region sei einem der längsten und massivsten Drohnenangriffe ausgesetzt gewesen, schrieb Gouverneur Wenjamin Kondratjew. Vor allem die Hafenstadt Noworossijsk, Stützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte, wurde demnach schwer getroffen. Allein hier gab es vier Verletzte und mehrere Einschläge in Wohnhäuser.

Rund 250 Drohnen im Einsatz

Nach Angaben des russischen Militärs war es einer der schwersten ukrainischen Drohnenangriffe seit Kriegsbeginn. Das Verteidigungsministerium in Moskau macht zwar traditionell keine Angaben zu Schäden, berichtete aber über die Abwehr von insgesamt 249 Drohnen.

Parallel dazu hat auch Russland die Ukraine beschossen. In der ukrainischen Hauptstadt Kiew gab es nach Angaben des Leiters der Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, mindestens vier Tote und mehrere Verletzte. Russland setzte neben Drohnen auch Raketen und Marschflugkörper ein.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | ausland | 68385695 |

Weitere Meldungen

Selenskyj wirft US-Vermittlern Respektlosigkeit vor. Kiew wartet weiter vergeblich auf ihren Besuch. Nun macht Präsident Selenskyj seinem Ärger darüber Luft. Trumps Vermittler reisten schon mehrfach zu Kremlchef Putin nach Moskau. (Ausland, 20.04.2026 - 23:30) weiterlesen...

Russischer Geheimdienst meldet Festnahme einer Deutschen. Jetzt meldet der FSB die Festnahme einer Deutschen – und erhebt schwere Vorwürfe. Moskau wirft ukrainischen Geheimdiensten immer wieder vor, Anschläge in Russland zu planen und auszuführen. (Ausland, 20.04.2026 - 09:32) weiterlesen...

Selenskyj kritisiert Lockerung von Sanktionen gegen Russland Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die anhaltende Lockerung der US-Sanktionen für russisches Erdöl scharf kritisiert."Die fortgesetzte Lockerung der Sanktionen gegen Russland spiegelt weder die tatsächliche Lage im Krieg noch in der Diplomatie wider und nährt die Illusion der russischen Führung, den Krieg fortsetzen zu können", schrieb er am Sonntag beim Kursnachrichtendienst X. (Ausland, 19.04.2026 - 13:11) weiterlesen...

Selenskyj warnt Belarus vor Beteiligung am russischen Krieg Mit einem Verweis auf Venezuela mahnt Selenskyj Minsk eindringlich. (Ausland, 17.04.2026 - 20:40) weiterlesen...

Slowakei droht weiter mit Blockade von Russland-Sanktionen Die Slowakei will das nächste EU-Sanktionspaket gegen Russland so lange blockieren, bis durch die Druschba-Pipeline wieder russisches Öl über die Ukraine in das Land fließt. (Boerse, 16.04.2026 - 21:12) weiterlesen...

Schwere russische Angriffe: 18 Tote, mehr als 100 Verletzte. Russland kritisiert die Waffenlieferungen immer wieder - und antwortet mit Härte. Der ukrainische Präsident Selenskyj dankt bei einer Europa-Reise für neue Militärhilfen für sein Land. (Ausland, 16.04.2026 - 12:37) weiterlesen...