USA, Regierung

Trumps Stabschefin wirft «Vanity Fair» fehlenden Kontext vor

16.12.2025 - 16:41:40

Überraschend unverblümt und auch harsch äußert sich die Stabschefin des Weißen Hauses, Susie Wiles, in Interviews über US-Präsident Donald Trump. Kurz nach der Veröffentlichung rudert sie zurück.

Die Stabschefin des Weißen Hauses, Susie Wiles, wirft dem Magazin «Vanity Fair» vor, ihre brisanten Aussagen über US-Präsident Donald Trump aus dem Kontext gerissen zu haben. «Wesentliche Zusammenhänge» seien in dem am Dienstag veröffentlichten Artikel ignoriert worden, während viele Einzelheiten ausgelassen worden seien, schrieb Wiles auf X. 

Sie gehe davon aus, dass «ein überwiegend chaotisches und negatives Bild» von Präsident Trump und dessen Team gezeigt werden sollte. Der Text sei ein «unaufrichtig verfasster, verleumderischer Angriff auf mich und den besten Präsidenten, das beste Team des Weißen Hauses und das beste Kabinett der Geschichte».

Die «Vanity Fair» hatte am Dienstagmorgen (Ortszeit) einen Artikel veröffentlicht, in dem Wiles überraschend unverblümt und auch harsch über ihren Chef urteilt. Trump habe die «Persönlichkeit eines Alkoholikers», sagte die Stabschefin demnach beispielsweise. Das Magazin zitiert an dieser Stelle nicht den kompletten Satz aus dem Gespräch, sondern nur das Fragment. Grundlage des Artikels sind der «Vanity Fair» zufolge mehrere Gespräche mit Wiles.

Unterstützung erhielt Wiles nun von Trumps Sprecherin, Karoline Leavitt: «Präsident Trump hat keine wichtigere und loyalere Beraterin als Susie», schrieb sie ebenfalls auf X und verwies auf Wiles' vorherigen Post.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Epstein-Skandal in London: Starmers Stabschef tritt zurück. Trotzdem bekam er einen Botschafter-Job in den USA. Die Regierung in London steht unter Druck. Nun folgt der erste Rücktritt. Ein britischer Ex-Minister soll enge Kontakte zu Epstein gehabt haben. (Ausland, 08.02.2026 - 15:57) weiterlesen...

Rassistischer Post - Trump sieht keinen Fehler bei sich. Das führt zu heftiger Kritik. Es ist nicht der erste so gelagerte Fall. Ein Beitrag auf Trumps Social-Media-Account zeigt eine rassistische Darstellung der Obamas. (Ausland, 07.02.2026 - 15:33) weiterlesen...

Fall Epstein: Ex-Premier fühlt sich von Mandelson «betrogen». Nun äußert sich der damalige Premier. Der britische Ex-Minister Peter Mandelson soll vertrauliche Informationen an Jeffrey Epstein weitergegeben haben. (Ausland, 07.02.2026 - 12:03) weiterlesen...

Trump zu rassistischem Post: Habe keinen Fehler gemacht. Das führt zu heftiger Kritik. Der Post wird gelöscht. Nun äußert sich Trump selbst dazu. Ein Beitrag auf Trumps Plattform Truth Social zeigt eine rassistische Darstellung der Obamas. (Ausland, 07.02.2026 - 03:30) weiterlesen...

Kuba reagiert mit drastischem Notfallplan auf US-Ölblockade. Busse fahren seltener, Unis schließen, Touristen müssen Abstriche machen. Die Krise im sozialistischen Staat verschärft sich. Wegen fehlender Öllieferungen beschließt Kubas Regierung Sparmaßnahmen. (Ausland, 07.02.2026 - 03:03) weiterlesen...

Obamas als Affen dargestellt: Trump-Post wieder gelöscht. Die Empörung und Kritik sind offensichtlich so groß, dass das Weiße Haus reagiert. Ein Beitrag auf Donald Trumps Sprachrohr Truth Social zeigt eine rassistische Darstellung der Obamas. (Ausland, 06.02.2026 - 19:26) weiterlesen...