Börsenbericht

Dax legt zu - Brenntag-Aktien gefragt

11.12.2025 - 17:51:24

Am Donnerstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.295 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss "Die Anleger waren heute hin- und hergerissen zwischen dem vorgezogenen Weihnachtsgeschenk der Federal Reserve und den enttÀuschenden Zahlen des Software-Konzerns Oracle", kommentierte Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets, die aktuellen Entwicklungen an den FinanzmÀrkten.

Am Donnerstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.295 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss "Die Anleger waren heute hin- und hergerissen zwischen dem vorgezogenen Weihnachtsgeschenk der Federal Reserve und den enttĂ€uschenden Zahlen des Software-Konzerns Oracle", kommentierte Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets, die aktuellen Entwicklungen an den FinanzmĂ€rkten. Es gebe einerseits "billigeres Geld" und "Angst vor zu teuren Investitionen" andererseits. "Zwischen diesen beiden Polen hat sich der Dax im heutigen Handelsverlauf dann fĂŒr die Richtung nach oben entschieden, der fehlenden KI-Schwergewichte und Dominanz eher traditioneller Industrien sei Dank", so Romar.

"Anders die Situation bei den großen Technologieunternehmen in den USA, die heute die Indizes an der Wall Street nach unten ziehen. Nach der Zinssenkung und dem angekĂŒndigten Kaufprogramm fĂŒr Anleihen durch die US-Notenbank kehrte keine zwei Stunden spĂ€ter mit den Zahlen und dem Ausblick von Oracle die Angst vor einem Platzen der KI-Blase zurĂŒck. Die Aktie fiel nachbörslich um 13 Prozent und drĂŒckte auch die Futures nach einem sehr positiven Handelstag zuvor wieder deutlich ins Minus." Wenn man sich allerdings das Zahlenwerk von Oracle anschaue, sehe man, "wie sehr der Markt auf dem immer noch hohen Bewertungsniveau Angst vor zu teuren Investitionen in die Zukunft mit zu wenig Amortisierung in absehbarer Zeit hat", erklĂ€rte die Analystin. "Denn die AuftragsbĂŒcher bei Oracle sind weiter gut gefĂŒllt, Umsatz und nicht zuletzt das GeschĂ€ft in der Cloud-Sparte wachsen zwar etwas langsamer als erhofft, aber immer noch mit 50 Prozent. Doch weitere Schulden aufzunehmen, um zukĂŒnftige Gewinne zu finanzieren, das birgt Risiken, die Anleger nicht mehr so ohne Weiteres bereit sind, mitzutragen." Bis kurz vor Handelsschluss standen die Aktien von Brenntag, Daimler Truck und Heidelberg Materials an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Papiere von MTU, Deutscher Börse und Eon. Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 60,92 US-Dollar, das waren 129 Cent oder 2,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Donnerstagnachmittag stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,1749 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8511 Euro zu haben.

@ dts-nachrichtenagentur.de

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