BWS-Syndrom: So schützt du deinen Rücken im Homeoffice
24.01.2026 - 18:23:12Langes Sitzen und Smartphone-Nutzung führen zu einer Welle von Rückenproblemen. Experten warnen vor einer Zunahme des Brustwirbelsäulen-Syndroms (BWS). Die gute Nachricht: Mit einfachen Übungen und Ergonomie lässt sich gegensteuern.
Die Hauptursache ist unser moderner Lebensstil. Ständiges Sitzen am Schreibtisch und der Blick aufs Handy fördern einen Rundrücken. Dabei verkürzt die Brustmuskulatur, während die Rückenmuskulatur schwächer wird. Diese muskuläre Dysbalance führt zu dumpfen Schmerzen zwischen den Schulterblättern.
Diese Übungen mobilisieren deine Wirbelsäule
Fachleute setzen auf eine Mischung aus Bewegung und Alltagsanpassungen. Ziel ist es, die Wirbelsäule zu mobilisieren und die stützende Muskulatur zu kräftigen.
* Dehnen: Regelmäßiges Dehnen der Brustmuskulatur an einem Türrahmen gleicht Verkürzungen aus.
* Kräftigen: Ruder-Übungen mit leichten Gewichten oder Therabändern stärken den oberen Rücken.
* Bewegen: Die „Katze-Kuh“-Übung aus dem Yoga fördert die Beweglichkeit der gesamten Wirbelsäule.
Ebenso wichtig ist ein ergonomischer Arbeitsplatz. Der Bürostuhl sollte dynamisches Sitzen ermöglichen. Monitor und Tisch müssen so hoch sein, dass Ober- und Unterarme im rechten Winkel zueinander stehen. Der entscheidende Tipp: Steh regelmäßig auf und unterbrich die starre Haltung.
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Wearables: Die digitale Erinnerung für den Rücken
Die Digitalisierung bietet auch Lösungen. Sogenannte intelligente Haltungstrainer werden als Wearables am Rücken getragen. Sie vibrieren, sobald der Nutzer in eine krumme Position verfällt. So soll das Muskelgedächtnis für eine aufrechte Haltung trainiert werden.
Doch Technik allein reicht nicht aus. Experten betonen die aktive Mitarbeit. Disziplinen wie Yoga oder Tai‑Chi schulen die Körperwahrnehmung nachhaltig. Langfristiges Ziel ist es, eine gesunde Haltung zur Gewohnheit werden zu lassen.
Warum das Gesundheitssystem unter Druck gerät
Rückenleiden sind einer der häufigsten Gründe für Arbeitsunfähigkeit. Seit der Homeoffice-Welle berichten mehr Beschäftigte von Problemen – oft wegen mangelhafter Ausstattung und zu wenig Bewegung.
Unternehmen und Krankenkassen reagieren. Programme zur betrieblichen Gesundheitsförderung boomen. Investitionen in Ergonomie-Schulungen und Bewegungsangebote sollen Fehltage reduzieren und das Wohlbefinden steigern. Der Trend geht klar zu mehr Eigenverantwortung, unterstützt durch digitale Tools.
Sitzen, stehen, bewegen: So sieht der Büroalltag der Zukunft aus
Prävention wird zum zentralen Baustein der Arbeitswelt. Höhenverstellbare Schreibtische, die Sitzen und Stehen kombinieren, könnten zum Standard werden. Gleichzeitig entwickeln sich smarte Technologien weiter. Künftige Systeme sollen nicht nur warnen, sondern auch personalisierte Übungsprogramme vorschlagen.
Der Fokus verschiebt sich von der Behandlung zur aktiven Vorsorge. Die Korrektur der eigenen Haltung wird dabei eine Schlüsselrolle spielen.
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