Hoffmann: Keine GrundgesetzĂ€nderung fĂŒr Sozialstaatsreform
01.02.2026 - 10:46:39 | dpa.deMit der Zustimmung zur GrundgesetzĂ€nderung wĂŒrde man sich "auch die absurden PlĂ€ne von AfD oder Linken einkaufen, wie Enteignungen, Nato-Austritt, Raus aus der EU, wirtschaftliche Hinwendung nach Russland", sagte Hoffmann der Mediengruppe Bayern. "Ich habe der AfD und der Linken nichts anzubieten."
Kommission macht ReformvorschlÀge
Eine Sozialstaatskommission, auf die sich Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag geeinigt hatten, hatte Anfang der Woche weitgehende ReformvorschlÀge vorgelegt. Sie sehen Rechtsvereinfachungen vor: So soll etwa die Grundsicherung mit Wohngeld und Kinderzuschlag zusammengelegt werden und damit auch die zustÀndigen Behörden.
Die Kommission schlĂ€gt sogar eine vollstĂ€ndig einheitliche Verwaltungsstruktur fĂŒr ErwerbsfĂ€hige und NichterwerbsfĂ€hige vor - dafĂŒr wĂ€re aber eine Ănderung des Grundgesetzes (Artikel 91e) nötig. Die schwarz-rote Koalition wĂ€re dafĂŒr auf Stimmen aus der Opposition angewiesen.
Hoffmann sagte dazu: "Es gibt keine Zusammenarbeit mit der AfD, genauso wie mit der Linken. Der Eindruck, man mĂŒsse nur mal mit den Linken reden und dann helfen die einem, ist naiv. Wer einen Beitrag leisten soll, der fordert eine Gegenleistung."
Hoffmann betont Erwerbsanreize
Gleichzeitig betonte der CSU-Politiker, es werde unter den VorschlĂ€gen der Kommission sicher MaĂnahmen geben, die man schon Anfang 2027 in der Praxis umsetzen könne. Die reale Umsetzung werde sich durch das ganze Jahr 2027 ziehen.
Er sei froh gewesen, dass Arbeitsministerin BĂ€rbel Bas (SPD), betont habe, "dass wir mehr Erwerbsanreize setzen mĂŒssen. Und Dinge zurĂŒckdrĂ€ngen, die die Erwerbsaufnahme verhindern." Die Frage, wie jemand in die ErwerbstĂ€tigkeit zurĂŒckkommt, mĂŒsse ĂŒberall mitgedacht werden und habe PrioritĂ€t.
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