Börsenbericht, Livemeldung

Dax startet kaum verĂ€ndert - Anleger flĂŒchten in Gold

30.09.2025 - 09:31:21

Der Dax ist am Dienstagmorgen kaum verÀndert in den Handelstag gestartet.

Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.720 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. "Der Dax kommt nicht vom Fleck", sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Auch gestern gelang es dem Index nicht, die SeitwĂ€rtsbewegung zu verlassen. Allerdings blieb ein nennenswerter KursrĂŒckgang nach dieser EnttĂ€uschung ebenfalls aus. Es drĂ€ngt sich der Eindruck auf, dass sich potenzielle KĂ€ufer neu orientieren. Ihre AuftrĂ€ge rĂŒcken nach oben." WĂ€hrend in den USA die Fantasie rund um KĂŒnstliche Intelligenz die Wachstums- und InflationsĂ€ngste verdrĂ€nge, stĂŒtzten Potenzial im RĂŒstungssektor und eine Rheinmetall-Aktie bei 2.000 Euro den Dax.

Außerdem werte der Euro zum Dollar nicht weiter auf. Er ist in den vergangenen eineinhalb Wochen wieder um zwei Cent gefallen. FĂŒr die Wall Street sei der Shutdown heute das dominierende Thema. "Auch wenn drohende Haushaltssperren in der Vergangenheit meistens in letzter Sekunde abgewendet werden konnten, kann nicht garantiert werden, dass es auch dieses Mal so kommt. Trumps erste Amtszeit steht auch fĂŒr die lĂ€ngste Haushaltssperre in der Geschichte der USA. Wenn er sich heute nicht mit den Demokraten einigen kann, verzögert das potenziell die Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten am Freitag und damit auch die erwartete Zinssenkung der US-Notenbank Federal Reserve im Oktober. Politische Börsen haben sprichwörtlich kurze Beine, aber kurzfristig ist eine höhere VolatilitĂ€t in den US-Indizes deutlich ablesbar. Die NervositĂ€t nimmt zu." "Gold steigt und steigt. Wenn das so weitergeht, könnte bald die 4.000-Dollar-Marke pro Unze auf den Bildschirmen aufleuchten. Die drohende Haushaltssperre in den USA ist nur eine weitere Nachricht in einer langen Serie von Ereignissen, die den Anlegern fast im Tagesrhythmus neue GrĂŒnde liefert, doch noch etwas mehr Gold zu kaufen", sagte Stanzl. Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Dienstagmorgen etwas stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,1745 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8514 Euro zu haben. Der Goldpreis konnte profitieren, am Morgen wurden fĂŒr eine Feinunze 3.855 US-Dollar gezahlt (+0,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 105,52 Euro pro Gramm. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 67,53 US-Dollar, das waren 44 Cent oder 0,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

@ dts-nachrichtenagentur.de

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