Kabinett billigt Sparpaket fĂŒr stabile KassenbeitrĂ€ge
15.10.2025 - 12:38:31Das Bundeskabinett brachte dazu ein Sparpaket von zwei Milliarden Euro auf den Weg, das den Druck fĂŒr Beitragserhöhungen auflösen soll. Es soll eine erwartete FinanzlĂŒcke fĂŒr 2026 schlieĂen und sieht dafĂŒr Ausgabenbremsen vor allem bei den VergĂŒtungen fĂŒr die Kliniken vor.
Die CDU-Politikerin sagte: "Damit halten wir unser politisches Versprechen an Beitragszahler sowie die Unternehmen und durchbrechen die zur Gewohnheit gewordene Routine der Erhöhung der ZusatzbeitrĂ€ge zum Jahresende." Im Ergebnis dĂŒrfte der durchschnittliche ausgabendeckende Zusatzbeitrag fĂŒr 2026 damit auf dem heutigen Niveau stabilisiert werden - allerdings ist das nur ein rechnerischer Wert, an dem sich die Kassen orientieren.
Kassen legen konkreten Zusatzbeitrag selbst fest
Direkt stabile BeitrĂ€ge fĂŒr alle Versicherte bei jeder einzelnen Krankenkasse festlegen kann die Politik nicht. Denn die Kassen entscheiden je nach ihrer Finanzlage generell selbst, wie hoch sie ZusatzbeitrĂ€ge ansetzen, die zum allgemeinen Beitragssatz von einheitlich 14,6 Prozent hinzukommen. Anfang 2025 hatte es eine breite Erhöhungswelle bei den ZusatzbeitrĂ€gen gegeben.
Der Kabinettsbeschluss kommt kurz vor der Bekanntgabe der jĂ€hrlichen Finanzprognose eines SchĂ€tzerkreises am Nachmittag. Sie ist eine wichtige Orientierung dafĂŒr, ob Bedarf fĂŒr Beitragsanhebungen besteht.

