EuGH, Ikea

EuGH stÀrkt Ikea gegen rechte Partei aus Belgien

Veröffentlicht am: 08.09.2026 um 10:56 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

"Ikea" als Name und "montagefertige" politische VorschlĂ€ge: So prĂ€sentierte eine extrem rechte belgische Partei ihren Plan fĂŒr eine Einwanderungsreform.

Die gleichnamige schwedische Möbelhauskette ging rechtlich dagegen vor. Der EuropÀische Gerichtshof (EuGH) hat nun in ihrem Sinne geurteilt.

Die Richterinnen und Richter in Luxemburg sehen eine mögliche BeeintrĂ€chtigung der Marken und Interessen vom Möbelhaus Ikea - und keine ĂŒberwiegenden Interessen der politischen Organisation. Diese hatte mit dem Recht auf freie MeinungsĂ€ußerung argumentiert.

Die radikal rechte Partei Vlaams Belang hatte IKEA im November 2022 als AbkĂŒrzung fĂŒr ihr einwanderungskritisches Programm "Immigratie Kan Echt Anders" (Einwanderung geht tatsĂ€chlich auch anders) verwendet. In einer PrĂ€sentation nutzte sie auch Stilelemente des Möbelherstellers.

Dagegen wehrte sich die Firma Ikea zunÀchst vor einem belgischen Gericht. Dieses wandte sich an den EuGH, um zu klÀren, wie das europÀische Recht in dieser Frage auszulegen ist.

Eine Entscheidung im konkreten Fall ist das EuGH-Urteil noch nicht. Diese trifft das belgische Gericht und muss dabei die Vorgaben aus Luxemburg beachten.

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