Devisen: Euro kaum bewegt vor US-Verbrauchervertrauen - Yen unter Druck
24.02.2026 - 10:24:08 | dpa.deAm Vormittag notierte die GemeinschaftswÀhrung bei 1,1788 US-Dollar und damit auf dem Niveau vom Montagabend. Die EuropÀische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt auf 1,1784 (Freitag: 1,1767) Dollar festgesetzt.
Der Kurs des Euro habe sich damit nicht aus seiner jĂŒngsten SchwĂ€chephase befreien können, schrieben die Analysten der Landesbank Hessen-ThĂŒringen (Helaba). Bereits seit rund einer Woche notiert die GemeinschaftswĂ€hrung unter der 21-Tage-Durchschnittslinie, die den kurzfristigen Trend beschreibt. UnterstĂŒtzung liefern jedoch aus markttechnischer Sicht weiterhin die langfristigen 100- und 200-Tage-Linien.
Aus fundamentaler Perspektive bleibe die Verunsicherung der Anleger bei den Themen US-Zollpolitik und Iran-Konflikt hoch, fuhren die Helaba-Experten fort. Die Aufmerksamkeit gelte dann am Nachmittag dem US-Verbrauchervertrauen. Analysten rechnen hier im Schnitt nach dem deutlichen RĂŒckgang im Januar nun mit einer leichten Stimmungsaufhellung.
Der Yen geriet derweil zu allen anderen wichtigen WĂ€hrungen weiter unter Druck. In einem Bericht der Zeitung "Mainichi" hieĂ es, dass die japanische Premierministerin Sanae Takaichi bei einem Treffen mit dem Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, Bedenken hinsichtlich weiterer Zinserhöhungen geĂ€uĂert habe.
Eigentlich sei erwartet worden, dass Takaichi zu einer marktfreundlicheren Politik ĂŒbergehen wĂŒrde, sagte Rinto Maruyama, Devisen- und Zinsstratege beim Handelshaus SMBC Nikko Securities. Der Medienbericht deute nun darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit eines Risikoszenarios, in dem die Premierministerin Zinserhöhungen der Bank of Japan unterbindet, gestiegen ist.
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