Studie: Gehirntraining senkt Demenzrisiko um 25 Prozent
11.02.2026 - 19:18:12Eine Langzeitstudie liefert erstmals den Beweis: Spezielles kognitives Training kann das Demenzrisiko signifikant reduzieren. Die Ergebnisse markieren einen Wendepunkt in der Präventionsforschung.
Gezieltes Geschwindigkeitstraining schützt das Gehirn
Die über 20 Jahre laufende ACTIVE-Studie zeigt klare Ergebnisse. Über 2.800 gesunde Erwachsene ab 65 Jahren nahmen teil. Eine Gruppe absolvierte ein computerbasiertes Speed of Processing-Training. Es verbesserte die Geschwindigkeit der visuellen Informationsverarbeitung.
Der Effekt ist bemerkenswert: Weniger als 24 Stunden Training in den ersten drei Jahren reichten aus. Die Teilnehmer dieser Gruppe hatten nach 20 Jahren ein um 25 Prozent geringeres Risiko für eine Demenzdiagnose als die Kontrollgruppe. Andere Trainingsformen wie Gedächtnisstrategien zeigten diesen Effekt nicht.
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Warum wirkt dieses Training so gut?
Das erfolgreiche Programm ist adaptiv und fordert das Gehirn kontinuierlich. Nutzer müssen Objekte im Zentrum und im Randbereich ihres Sichtfelds schnell identifizieren. Der Schwierigkeitsgrad passt sich der individuellen Leistung an.
Forscher vermuten einen Schlüsselmechanismus: Das Training stärkt unbewusste Denkprozesse und die neuronale Plastizität. Es baut eine kognitive Reserve auf, die den Ausbruch einer Demenz verzögern kann. Die Studie wurde von den US-amerikanischen National Institutes of Health finanziert.
Lebensstil-Faktor: Auch Kaffee zeigt Wirkung
Fast zeitgleich veröffentlichte eine weitere Langzeitstudie ermutigende Daten. Die Analyse von über 130.000 Personen über 40 Jahre zeigt: Moderater Kaffeekonsum ist mit einem geringeren Demenzrisiko verbunden.
- Zwei bis drei Tassen Kaffee täglich senkten das Risiko um 18 bis 20 Prozent.
- Ein bis zwei Tassen Tee zeigten einen ähnlichen Effekt.
- Entkoffeinierter Kaffee wirkte nicht, was auf Koffein als Schlüsselfaktor hindeutet.
Die Forscher von Harvard und Mass General Brigham führen den Effekt auf entzündungshemmende und antioxidative Substanzen in den Getränken zurück.
Paradigmenwechsel: Prävention rückt in den Fokus
Die Studien unterstreichen einen Wandel in der Forschung. Während die Medikamentenentwicklung stockt, gewinnen nicht-pharmazeutische Ansätze an Bedeutung. Die Botschaft ist klar: Ein erheblicher Teil des Demenzrisikos ist beeinflussbar.
Experten sehen darin eine Bestätigung. Demenz sollte als chronische Erkrankung betrachtet werden, bei der Prävention eine zentrale Säule ist. Die Kombination aus geistiger Aktivität und Lebensstil bietet eine wirksame Strategie für die Gesundheit im Alter.
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