Iran: Mehrere Orte fĂŒr Verhandlungen mit den USA im GesprĂ€ch
04.02.2026 - 14:58:03"Sowohl die TĂŒrkei als auch Oman sowie einige andere LĂ€nder der Region haben ihre Bereitschaft zur Ausrichtung der GesprĂ€che erklĂ€rt, was fĂŒr uns sehr wertvoll ist", zitierte die iranische Nachrichtenagentur Tasnim AuĂenamtssprecher Ismail Baghai.
Tasnim berichtete spĂ€ter, dass die "indirekten Verhandlungen" am Freitag in der omanischen Hauptstadt Maskat stattfinden sollen. Dabei soll nur ĂŒber das Atomprogramm und die Aufhebung von Sanktionen gesprochen werden, hieĂ es. FĂŒr den Iran verhandelt demnach AuĂenminister Abbas Araghtschi mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff.
Am Dienstagabend telefonierte Araghtschi mit seinen Amtskollegen in der TĂŒrkei, im Oman, in Katar und in Kuwait, wie sein Ministerium mitteilte. Dem tĂŒrkischen AuĂenminister Hakan Fidan dankte Araghtschi demnach fĂŒr die Anstrengungen zur "Verringerung von Spannungen" und fĂŒr die UnterstĂŒtzung von "Frieden und Sicherheit in der Region".
Die TĂŒrkei war in den vergangenen Tagen im GesprĂ€ch als Ort fĂŒr die geplanten Verhandlungen. Das US-Nachrichtenportal Axios berichtete spĂ€ter, die GesprĂ€che wĂŒrden in den Oman verlegt. Dort hatten bereits im vergangenen Jahr Verhandlungen zwischen Washington und Teheran stattgefunden.
Die Sorge vor einem neuen Krieg war zuletzt wieder gewachsen. US-PrĂ€sident Donald Trump hat der FĂŒhrung in Teheran mehrfach mit einem militĂ€rischen Eingreifen gedroht, auch wegen der brutalen UnterdrĂŒckung der jĂŒngsten Massenproteste. Das US-MilitĂ€r hat seine PrĂ€senz in der Region seit Anfang Januar deutlich ausgebaut, etwa mit dem FlugzeugtrĂ€ger "USS Abraham Lincoln" und dessen Begleitschiffen.

