Doomscrolling: So schützt du deine Psyche vor der Negativspirale
25.01.2026 - 22:17:12Doomscrolling belastet die psychische Gesundheit. Als Gegenbewegung etabliert sich ein bewussterer Umgang mit Nachrichten. Der Fokus liegt zunehmend auf positivem, lösungsorientiertem Journalismus.
Der Begriff beschreibt das zwanghafte Scrollen durch schlechte Nachrichten. Dieses Verhalten hat in Krisenzeiten zugenommen und wird durch die Algorithmen sozialer Medien verstärkt. Studien deuten darauf hin, dass der exzessive Konsum Stresshormone freisetzt und das Risiko für Depressionen erhöht.
Warum wir in der Negativfalle stecken bleiben
Die menschliche Psyche schenkt negativen Reizen mehr Aufmerksamkeit – ein evolutionärer Mechanismus, der als Negativity Bias bekannt ist. Im digitalen Zeitalter führt diese Veranlagung dazu, dass wir in endlosen Negativ-Feeds gefangen bleiben. Das Gehirn versucht, durch Informationsaufnahme Kontrolle zu erlangen, gerät aber in einen Teufelskreis.
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Hinzu kommt das variable Belohnungssystem. Jede neue Nachricht könnte wichtige Informationen enthalten, was bei jeder Aktualisierung eine kleine Dopamin-Dosis freisetzt. So entsteht ein suchtähnliches Verhalten, das schwer zu stoppen ist.
Die Antwort: Konstruktiver Journalismus
Als Antwort auf die wachsende Nachrichtenmüdigkeit gewinnt der konstruktive Journalismus an Bedeutung. Dieser Ansatz stellt nicht nur Probleme dar, sondern rückt auch Lösungen und positive Entwicklungen in den Vordergrund. Das Ziel ist ein ausgewogeneres Bild der Realität, das inspiriert und zum Handeln motiviert.
Im Gegensatz zu reinen “Good News”-Meldungen beschäftigt sich der lösungsorientierte Journalismus mit ernsthaften gesellschaftlichen Problemen. Er fragt: “Was nun?” und “Wer macht es besser?”. Plattformen wie die “Good News App” sammeln gezielt solche positiven Nachrichten.
Drei praktische Tipps gegen Doomscrolling
Experten empfehlen konkrete Strategien für einen gesünderen Nachrichtenkonsum:
- Zeit begrenzen: Feste Zeitfenster für Nachrichten helfen, die Kontrolle zurückzugewinnen – zum Beispiel zweimal täglich 15 Minuten. Beginne den Tag nicht mit dem Griff zum Smartphone.
- Feed gestalten: Folge bewusst positiven und konstruktiven Quellen. Das können Portale für Lösungsjournalismus oder themenspezifische Communities sein.
- Benachrichtigungen abschalten: Deaktiviere Push-Meldungen und lege bewusste Pausen ein, in denen du komplett abschaltest.
Ein Wandel in der Medienlandschaft
Die Nachfrage nach ausgewogenem Konsum spiegelt einen gesellschaftlichen Wandel wider. Immer mehr Menschen erkennen, dass der ständige Fokus auf Krisen ihre Wahrnehmung der Welt negativ verzerrt. Neurowissenschaften bestätigen: Menschen schätzen die Welt tendenziell schlechter ein, als sie ist.
Dieser Trend fordert auch traditionelle Medienhäuser heraus. Die schnelle Problem-Meldung bleibt Kernaufgabe, doch das Aufzeigen von Lösungen wird ebenso wichtig, um das Publikum nicht zu verlieren.
Die Zukunft: Personalisierung und digitale Resilienz
Die Zukunft liegt wahrscheinlich in stärkerer Personalisierung. Künstliche Intelligenz könnte helfen, Feeds ausgewogener zu kuratieren. Forscher entwickeln bereits Tools, die den emotionalen Ton von Webseiten analysieren.
Gleichzeitig wird digitale Resilienz zur Schlüsselkompetenz. Dazu gehören Selbstreflexion, klare Grenzen und die bewusste Entscheidung für positive Inhalte. Langfristig könnte dies nicht nur die individuelle Psyche schützen, sondern auch den gesellschaftlichen Fokus auf die Suche nach Lösungen lenken.
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