EU-Kommission, Studie

EU-Kommission startet neue Studie zur Zeitumstellung

25.03.2026 - 00:51:33 | boerse-global.de

Die EU-Kommission reagiert auf den politischen Stillstand mit einer neuen Studie, die bis Juni Ergebnisse zur Abschaffung der Zeitumstellung liefern soll. Diese belastet Gesundheit und Sicherheit.

EU-Kommission startet neue Studie zur Zeitumstellung - Foto: über boerse-global.de
EU-Kommission startet neue Studie zur Zeitumstellung - Foto: über boerse-global.de

Die EU-Kommission startet eine neue Studie, um den jahrelangen Stillstand bei der Abschaffung der Zeitumstellung zu beenden. Die Ergebnisse sollen bereits bis Ende Juni vorliegen. Damit reagiert Brüssel auf den politischen Dauerstreit zwischen den Mitgliedsstaaten.

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Gesundheit leidet unter „Mini-Jetlag“

Die halbjährliche Zeitverschiebung fordert ihren Tribut. 77 Prozent der Bevölkerung klagen über Müdigkeit, 65 Prozent über Schlafstörungen. Experten warnen vor einem gestörten Biorhythmus, der zu Konzentrationsschwäche, Gereiztheit und sogar einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte führen kann.

Besonders Kinder und ältere Menschen leiden unter der Durcheinanderbringung ihrer inneren Uhr. Der Effekt ähnelt einem Jetlag – mit Folgen für Schlaf, Appetit und Stimmung.

Mehr Wildunfälle und gestresste Tiere

Die Folgen zeigen sich auch konkret im Alltag. Der ADAC warnt vor einem erhöhten Unfallrisiko im Straßenverkehr. Deutschlandweit stiegen die Wildunfälle rund um die Zeitumstellung um 10 Prozent, weil Wildtiere ihren Rhythmus beibehalten.

Auch Haustiere und Nutztiere wie Kühe kämpfen mit verschobenen Melk- und Fütterungszeiten. Die Anpassung belastet das Tierwohl und die landwirtschaftlichen Abläufe.

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Politischer Dauerstreit blockiert Abschaffung

Eigentlich sollte die Zeitumstellung schon Geschichte sein. 2019 stimmte das EU-Parlament für eine Abschaffung bis 2021. Eine große Mehrheit der EU-Bürger hatte sich zuvor in einer Befragung dafür ausgesprochen.

Doch seitdem herrscht Stillstand. Die Mitgliedsstaaten sind zerstritten: Soll dauerhaft Sommer- oder Winterzeit gelten? Nordische Länder bevorzugen die Standardzeit, südliche Staaten die Sommerzeit. Eine Fragmentierung der Zeitzonen will niemand riskieren.

Energie-Argument hat ausgedient

Der ursprüngliche Grund für die Zeitumstellung – die Energieeinsparung – gilt heute als widerlegt. Die Hoffnungen aus der Ölkrise der 1980er Jahre haben sich nicht erfüllt. Das Umweltbundesamt führt deshalb keine neuen Berechnungen mehr durch.

Die Debatte dreht sich heute fast ausschließlich um Gesundheit und Wohlbefinden. In Deutschland ist die Diskussion besonders emotional geführt.

Neue Studie als letzte Hoffnung?

Kann die neue Studie der EU-Kommission die Fronten aufweichen? Sie soll eine fundierte Grundlage für eine endgültige Entscheidung liefern. Gelingt der Konsens, könnte der lästige „Mini-Jetlag“ bald der Vergangenheit angehören.

Bis dahin heißt es: Uhr umstellen und durchhalten. Die nächste Zeitumstellung auf die Sommerzeit steht am 29. März an.

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