Kognitiv-motorisches, Training

Kognitiv-motorisches Training reduziert Sturzrisiko um 80 Prozent

28.01.2026 - 04:22:12

Kognitiv-motorisches Dual-Task-Training kombiniert Denk- und Bewegungsaufgaben und senkt die Sturzgefahr bei älteren Menschen deutlich effektiver als herkömmliche Methoden.

Ein neuer Trainingsansatz senkt die Sturzgefahr bei Senioren drastisch. Kognitiv-motorisches Training kombiniert Denk- und Bewegungsaufgaben und übertrifft damit traditionelle Methoden. Eine Studie belegt eine Sturzreduktion von beeindruckenden 80 Prozent.

Stürze sind eine Hauptursache für Verletzungen und den Verlust der Selbstständigkeit im Alter. Bisher lag der Fokus der Prävention auf Kraft und Gleichgewicht. Doch sicheres Gehen erfordert auch volle Aufmerksamkeit. Genau hier setzt das sogenannte Dual-Task-Training an.

Warum Denken beim Gehen so wichtig

Das Gehirn muss im Alltag ständig motorische und kognitive Aufgaben parallel verarbeiten – etwa beim Überqueren einer belebten Straße. Bei älteren Menschen kann diese Doppelbelastung zum Problem werden. Wer beim Gehen ins Stocken gerät, um eine Frage zu beantworten, hat ein deutlich höheres Sturzrisiko.

Neuere Forschungen zeigen: Nicht nur Muskelschwund, sondern auch Defizite im Nervensystem erhöhen die Fallgefahr. Kognitiv-motorisches Training stärkt gezielt diese Schnittstelle. Es verbessert gleichzeitig die Balance und kognitive Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit und Reaktionsschnelligkeit.

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Spielerisch trainieren mit „Exergames“

Der Erfolg des Ansatzes liegt in seiner Alltagsnähe und motivierenden Gestaltung. Besonders wirksam haben sich interaktive Videospiele erwiesen, die durch Bewegung gesteuert werden – sogenannte Exergames. Sie fordern Geist und Körper auf spielerische Weise heraus.

  • Einfache Übungen für zu Hause sind das Balancieren auf einem Bein beim Zähneputzen oder Ballfangen während des Rückwärtszählens.
  • In der Physiotherapie kommen zunehmend evidenzbasierte Therapiegeräte zum Einsatz, die ein individuell angepasstes Training ermöglichen.

Globale Leitlinien empfehlen heute, dass Sturzpräventionsprogramme solche Dual-Task-Aufgaben enthalten sollten. Entscheidend sind Regelmäßigkeit und eine progressive Steigerung des Schwierigkeitsgrades.

Eine Antwort auf den demografischen Wandel

Angesichts der alternden Gesellschaft gewinnt die wirksame Sturzprävention an Bedeutung. Jeder vierte Mensch über 65 stürzt pro Jahr – mit hohen Kosten für das Gesundheitssystem und schwerwiegenden persönlichen Folgen.

Die Forschung treibt die Personalisierung voran. Projekte untersuchen, wie maßgeschneiderte Trainingsprogramme nach einem ersten Sturz Folgeunfälle verhindern können. Die Zukunft liegt in intelligenten Technologien, die das Training noch abwechslungsreicher und präziser auf den Einzelnen zuschneiden.

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