Krebskongress 2026 setzt auf Traditionelle Chinesische Medizin
28.01.2026 - 07:23:12Berlin – Der Deutsche Krebskongress 2026 rückt die Traditionelle Chinesische Medizin in den Fokus der Krebstherapie. Vom 18. bis 21. Februar wird in Berlin ein Paradigmenwechsel hin zu integrativen Konzepten diskutiert.
Die größte onkologische Tagung Deutschlands behandelt komplementäre Ansätze nicht länger als Nische, sondern als wesentlichen Bestandteil der Behandlung. Unter dem Motto „zusammen – gezielt – zukunftsfähig“ will der Kongress Hochtechnologie-Medizin mit patientenzentrierter Unterstützung verbinden.
TCM als wissenschaftlich fundierte Stütze
Im Zentrum stehen evidenzbasierte Anwendungen der TCM. Spezielle Sitzungen werden sich mit der Wirksamkeit von Akupunktur und Akupressur bei therapiebedingter Übelkeit, Erschöpfung und Polyneuropathie befassen. Diese Methoden ersetzen nicht die konventionelle Therapie, sondern sollen die Lebensqualität verbessern und die Therapietreue erhöhen.
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„Nachhaltige Versorgung muss das Langzeitwohl der Überlebenden im Blick haben“, betont Kongresspräsidentin Prof. Dr. Anke Reinacher-Schick. Hier könnten integrative Strategien ihre Stärken ausspielen. Erstmals werden interdisziplinäre Tumorkonferenzen explizit die Perspektive der integrativen Onkologie einbeziehen.
Junge Generation treibt Wandel voran
Ein bemerkenswerter Aspekt ist die stärkere Einbindung des Nachwuchses. Die „Jungen Onkologen“ gestalten erstmals eigene Sessions. Diese Generation zeigt sich oft aufgeschlossener für ganzheitliche Konzepte wie Lebensstiländerung, Ernährung und Stressreduktion – Themen, die auch in der TCM verwurzelt sind.
Parallel zum Hauptkongress unterstreichen regionale Veranstaltungen, wie jene der Krebsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern am 28. Januar, den bundesweiten Trend. Das Thema Immunsystem, zentral in der TCM als körpereigenes Abwehr-Qi, rückt dabei in den Vordergrund.
Auswirkungen auf Versorgung und Industrie
Die Aufwertung der TCM auf einem solchen Kongress hat praktische Konsequenzen. Das parallel stattfindende „Krebsforum der Industrie“ wird neue Supportiv-Produkte und digitale Gesundheitsanwendungen präsentieren. Marktbeobachter erwarten, dass die wissenschaftliche Validierung die Diskussionen über Kostenübernahmen und den Ausbau integrativer Zentren beschleunigen könnte.
Für Patienten bedeutet dies: Die strikte Trennung zwischen „Schulmedizin“ und komplementärer Unterstützung bröckelt. Der DKK 2026 will klare Standards für sichere und wirksame integrative Versorgung definieren. So sollen Patienten vor unseriösen Angeboten geschützt und der Nutzen bewährter Methoden maximiert werden.
Nach dem Kongress rechnen Experten mit aktualisierten Konsensus-Papieren, die den Einsatz von Akupunktur und Mind-Body-Medizin in deutschen Krebszentren weiter standardisieren könnten. Die wissenschaftliche Bewertung dieser Therapien ist ein entscheidender Schritt zu einer ganzheitlichen Onkologie.
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