Norwegische, Studie

Norwegische Studie: Mobilfunk unter Grenzwerten unbedenklich

13.02.2026 - 04:18:12

Eine umfassende norwegische Analyse findet keine wissenschaftlichen Belege für gesundheitsschädliche Wirkungen von Mobilfunkstrahlung. Die geltenden Grenzwerte werden bestätigt.

Eine umfassende norwegische Studie findet keine Belege für gesundheitsschädliche Wirkungen durch Mobilfunkstrahlung. Die Ende Januar veröffentlichte Analyse des Norwegischen Instituts für öffentliche Gesundheit (NIPH) wertete die globale Forschung der letzten Jahre aus.

Umbrella-Review bestätigt geltende Grenzwerte

Die sogenannte Umbrella-Review fasst wissenschaftliche Studien seit 2012 zusammen. Ihr Ergebnis ist eindeutig: Unterhalb der international geltenden Grenzwerte gibt es keine soliden Beweise für negative Gesundheitsfolgen durch hochfrequente elektromagnetische Felder (HF-EMF).

Die Forscher untersuchten ein breites Spektrum möglicher Auswirkungen:
* Krebsrisiken
* Fruchtbarkeit
* Neurologische und kognitive Funktionen

Das NIPH sieht keine wissenschaftliche Grundlage, die aktuellen Expositionsgrenzwerte zu senken. Diese Position bestätigt die Einschätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und anderer Strahlenschutzbehörden.

Keine nachweisbaren Effekte aufs Gehirn

Ein besonderer Fokus der Analyse lag auf möglichen Auswirkungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit. Konkret ging es um die Frage: Schadet Mobilfunkstrahlung unserem Gedächtnis oder der Konzentration?

Die Antwort der norwegischen Wissenschaftler: Für Beeinträchtigungen bei Kindern oder Erwachsenen fanden sich keine eindeutigen Belege. Damit stützt die Studie auch die bisherige Bewertung des deutschen Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS).

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Zwar deuteten vereinzelte, ältere Studien wie eine Schweizer Untersuchung von 2018 auf mögliche Effekte hin. Diese ließen sich im größeren Forschungszusammenhang jedoch nicht bestätigen.

Breiter internationaler Konsens

Die norwegischen Ergebnisse spiegeln einen internationalen wissenschaftlichen Konsens wider. Neben der WHO kommen auch Gremien der EU und nationale Behörden zu ähnlichen Schlüssen.

Die Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP) stellte in ihrer letzten großen Überprüfung 2020 ebenfalls fest: Es gibt keine stichhaltigen Beweise dafür, dass HF-EMF unter den Grenzwerten die Kognition beeinträchtigt.

Forschung begleitet neue Technologien

Trotz der klaren Entwarnung betonen Experten die Notwendigkeit weiterer Forschung. Langzeitwirkungen über mehr als 15 Jahre sind naturgemäß noch nicht vollständig erforscht.

Behörden wie das BfS unterhalten deshalb fortlaufende Forschungsprogramme. Auch die Einführung neuer Technologien wie 5G wird wissenschaftlich eng begleitet. Bisherige Messungen zeigen jedoch keine wesentliche Veränderung der allgemeinen Strahlenbelastung.

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