ROUNDUP, Trump

Trump verschiebt Ultimatum - 'Produktive' GesprÀche mit Iran

23.03.2026 - 12:46:01 | dpa.de

US-PrĂ€sident Donald Trump hat angeordnet, in den nĂ€chsten fĂŒnf Tagen keine Angriffe auf iranische Kraftwerke und die Energieinfrastruktur zu fliegen.

Dies sei das Ergebnis "sehr guter und produktiver GesprĂ€che ĂŒber eine vollstĂ€ndige und endgĂŒltige Beilegung unserer Feindseligkeiten" in den vergangenen beiden Tagen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social in Versalien. An den FinanzmĂ€rkten zogen die Aktiennotierungen an, wĂ€hrend die Öl- und Gaspreise deutlich sanken.

Der US-PrĂ€sident hatte dem Iran zuvor mit der Zerstörung seiner Energieanlagen gedroht, sollte das Land nicht innerhalb von 48 Stunden die fĂŒr die Weltwirtschaft bedeutende Straße von Hormus vollstĂ€ndig und "ohne Drohungen" öffnen. Diese Frist wĂ€re in der deutschen Nacht zum Dienstag ausgelaufen. Der Iran drohte daraufhin mit der vollstĂ€ndigen Schließung der Meerenge fĂŒr den Fall von US-Angriffen.

Jetzt schrieb Trump von "detaillierten und konstruktiven GesprÀche", die in dieser Woche fortgesetzt werden sollen. Die Aussetzung der Angriffe sei vorbehaltlich des Erfolgs der weiteren Treffen und Verhandlungen.

Der Konflikt um die Straße von Hormus

Der von den USA und Israel angegriffene Iran hatte seit Kriegsbeginn wiederholt Schiffe in der Straße von Hormus per Funk dazu aufgerufen, diese nicht zu passieren. Teheran griff in der Region seither wiederholt auch Schiffe an - mit gravierenden Auswirkungen auf den weltweiten Handel von Gas und Öl.

Die Meerenge ist die einzige Verbindung des Persischen Golfs mit den Weltmeeren und gilt als eine der wichtigsten Routen der Seefahrt weltweit. Rund ein FĂŒnftel des weltweiten Ölbedarfs wird durch die Passage transportiert. Der grĂ¶ĂŸte Teil davon geht in Richtung China, Indien und in andere asiatische LĂ€nder. Auch etwa 20 Prozent des weltweiten FlĂŒssiggashandels lĂ€uft durch die Meerenge.

Die Menschen in Deutschland spĂŒren die Auswirkungen der faktischen Blockade unter anderem beim Tanken, weil die Preise fĂŒr Benzin und Diesel stark gestiegen sind. Experten vermuten, dass auch Lebensmittel teurer werden könnten.

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