Ungarn, Justiz

Dobrindt hat keine EinwÀnde gegen Verurteilung von Maja T. in Ungarn

06.02.2026 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die umstrittene Verurteilung von Maja T.

Alexander Dobrindt (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
zu acht Jahren GefĂ€ngnis durch ein ungarisches Gericht fĂŒr zwangslĂ€ufig erklĂ€rt.

"Maja T. gehört einer linksextremistischen Gruppe an, die andere Personen mit Schlagstöcken, GummihĂ€mmern und weiteren Waffen angegriffen hat", sagte Dobrindt dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Da haben schwerste Körperverletzungen stattgefunden. Eine Person erlitt einen SchĂ€delbruch. Das muss zu einer Verurteilung fĂŒhren." Dobrindt verteidigte das Gerichtsverfahren in Ungarn: "Und da diese Straftaten in Ungarn begangen worden sind, ist aus meiner Sicht gegen ein Verfahren und ein anschließendes Urteil in Ungarn nichts einzuwenden."

Der non-binĂ€ren Person Maja T. aus Deutschland wird vorgeworfen, gemeinsam mit weiteren in Deutschland vor Gericht stehenden Beschuldigten im Februar 2023 mehrere mutmaßliche Rechtsextremisten in der ungarischen Hauptstadt Budapest angegriffen und teils schwer verletzt zu haben. Das Bundesverfassungsgericht hatte die Auslieferung von Maja T. nach Ungarn fĂŒr rechtswidrig erklĂ€rt. Laut Berliner Generalstaatsanwaltschaft liegt eine verbindliche GarantieerklĂ€rung fĂŒr eine RĂŒckĂŒberstellung von Maja T. nach Deutschland vor.

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