Deutschland, Gesundheit

Auch Bundesrat billigt Kompromiss zu KassenbeitrÀgen

19.12.2025 - 14:27:31

Die Koalition will vermeiden, dass Versicherte auf breiter Front noch mehr fĂŒr die Krankenkasse zahlen mĂŒssen. Ein zunĂ€chst gestopptes Sparpaket, das dazu beitragen soll, ist jetzt beschlossene Sache.

Eine Ausgabenbremse bei den Kliniken zum Stabilisieren der KrankenkassenbeitrĂ€ge im neuen Jahr kann kommen. Nach dem Bundestag billigte auch der Bundesrat eine Änderung an einem vorgesehenen Sparpaket. Damit wird der Anstieg der Klinik-VergĂŒtungen 2026 gekappt, ohne dass dies Auswirkungen fĂŒr Folgejahre haben soll. Der Vermittlungsausschuss hatte sich auf diesen Kompromiss geeinigt, nachdem die LĂ€nderkammer das ursprĂŒnglich vom Parlament beschlossene Spargesetz im November vorerst gestoppt hatte.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken begrĂŒĂŸte die Zustimmung als ein gutes Signal fĂŒr alle Versicherten und Unternehmen. «Die VerstĂ€ndigung war mĂŒhsam, aber erfolgreich», sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. «Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie die BeitrĂ€ge immer weiter steigen.» Bei den Kliniken sollen nun bis zu 1,8 Milliarden Euro eingespart werden, was den Großteil des Pakets von zwei Milliarden Euro ausmacht. Dazu wird ihr VergĂŒtungsanstieg auf tatsĂ€chliche Kostensteigerungen begrenzt 

Warken will damit den Druck fĂŒr Beitragserhöhungen zum 1. Januar 2026 vermindern. Krankenkassen und Opposition warnen aber, dass auch mit dem Sparpaket Erhöhungen der ZusatzbeitrĂ€ge absehbar sind, da viele Kassen ihre Reserven auf gesetzlich vorgeschriebene Mindestwerte auffĂŒllen mĂŒssen.

@ dpa.de

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