Kommunen fordern mehr Geld fĂŒr SchwimmbĂ€der
21.07.2023 - 06:57:15 | dts-nachrichtenagentur.de"Insbesondere durch die Inflation und steigende Energiepreise sind die Kosten fĂŒr den Betrieb von FreibĂ€dern gestiegen", sagte der HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Gemeinde- und StĂ€dtebundes, Gerd Landsberg, der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). "Es braucht eine spezielle UnterstĂŒtzung von Bund und LĂ€ndern, um Frei- und auch HallenbĂ€der zu modernisieren und energetisch zu sanieren", fordert er.
"Die sommerliche Hitze ist sicher ein Grund, um FreibĂ€der offenzuhalten und den Menschen AbkĂŒhlung anbieten zu können. Je mehr Möglichkeiten es gibt, dass Menschen sich bei groĂen Hitzewellen abkĂŒhlen können, desto besser", sagte Landsberg. "Wichtig ist aber auch, dass die FreibĂ€der eine wichtige Funktion im Rahmen des Schwimmunterrichts in den Schulen haben. SchlieĂlich erfĂŒllen FreibĂ€der und SchwimmbĂ€der auch eine wichtige Funktion als soziale Treffpunkte in einer Stadt oder Gemeinde", so der Gemeindebund-GeschĂ€ftsfĂŒhrer. "Klar ist, dass es gerade bei den Kommunen, die in einer schwierigen Haushaltslage sind, Diskussionen ĂŒber die Streichung von freiwilligen Aufgaben gibt. Gerade mit Blick auf die Finanzierung von Sport- und Kulturangeboten ist die Lage in vielen Kommunen sehr schwierig." Auch die jĂŒngsten Erfahrungen mit GewaltausbrĂŒchen in FreibĂ€dern erschwerten die Lage der Kommunen, weil sie mehr Geld fĂŒr SicherheitsmaĂnahmen ausgeben mĂŒssten. "Sicherlich erschweren die Zusatzkosten fĂŒr einen dauerhaften Sicherheitsdienst - je nach Bad und EinsatzstĂ€rke - zusĂ€tzlich den Betrieb von BĂ€dern, die in den Kommunen in der Regel immer ZuschussgeschĂ€fte sind", sagte Landsberg. Wegen der besonderen Bedeutung der kommunalen FreibĂ€der fĂŒr die soziale Daseinsvorsorge werde eine Entscheidung ĂŒber notwendige SchlieĂungen der BĂ€der aber nicht leichtfertig getroffen.
dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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