Opposition und SoVD kritisieren mögliche Elterngeld-KĂŒrzungen
15.05.2026 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de
Opposition und SozialverbĂ€nde warnen vor möglichen Einsparungen beim Elterngeld."Gerade in Zeiten sinkender Geburtenraten und fehlender BetreuungsplĂ€tze brauchen Familien VerlĂ€sslichkeit und finanzielle Sicherheit statt neuer KĂŒrzungsdebatten", sagte die Vorstandsvorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD), Michaela Engelmeier, der "Rheinischen Post".
Zwei Frauen mit Kinderwagen (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Wer Familien stĂ€rken wolle, dĂŒrfe nicht bei einer der wichtigsten familienpolitischen Leistungen den Rotstift ansetzen. Familien stĂŒnden durch hohe Lebenshaltungskosten ohnehin massiv unter Druck, wĂ€hrend das Elterngeld seit seiner EinfĂŒhrung real immer weiter an Wert verloren habe.
Auch die Linken-Bundestagsabgeordnete Mandy EiĂing Ă€uĂerte scharfe Kritik an den PlĂ€nen der Regierung. Im Koalitionsvertrag sei versprochen worden, Mindest- und Höchstsatz des Elterngelds zu erhöhen, stattdessen sei es jetzt auch noch Teil einer KĂŒrzungsdebatte, und das, obwohl Familien seit Jahren unter Druck stĂŒnden und die Geburtenrate sinke, so EiĂing. Die Regierung breche mit dem eigenen Versprechen, Familien zu stĂ€rken und Gleichstellung voranzubringen.
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) muss in ihrem Etat 500 Millionen Euro einsparen. Um die Ausgaben zu senken, soll Prien das Elterngeld reformieren, wie der Kabinettsbeschluss zum Bundeshaushalt vorsieht.
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