Ukraine unter massivem russischem Raketenbeschuss
07.03.2025 - 13:03:11Die Strom- und Gasinfrastruktur mehrerer Regionen sei getroffen worden, teilte Energieminister Herman Haluschtschenko auf Facebook mit. "Dort, wo es möglich ist, arbeiten Retter und Elektriker an der Beseitigung der Folgen."
Zum Einsatz kamen nach Angaben der Flugabwehr auch von Schiffen im Schwarzen Meer gestartete Lenkflugwaffen des Typs Kalibr. Der ukrainische PrÀsident Wolodymyr Selenskyj schrieb spÀter auf Telegram, dass Russland knapp 70 Raketen und Marschflugkörper auf sein Land abgefeuert habe. Es habe SchÀden in den Gebieten Odessa, Poltawa und Ternopil gegeben. Selenskyj forderte in dem Zusammenhang noch einmal einen Verzicht auf Angriffe aus der Luft als ersten Schritt zu einem Frieden.
In der ostukrainischen GroĂstadt Charkiw gab es offiziellen Angaben nach mindestens fĂŒnf Verletzte nach einem Raketeneinschlag. Getroffen worden seien ein Infrastrukturobjekt und ein nahe gelegenes Wohnhaus, teilte BĂŒrgermeister Ihor Terechow auf Telegram mit. Unter den TrĂŒmmern des teilweise eingestĂŒrzten Wohnhauses werde nach weiteren Opfern gesucht. Sechs Menschen seien bislang gerettet worden.
In der westukrainischen Region Ternopil sind nach einem Treffer Probleme mit der Gasversorgung entstanden. Tote und Verletzte habe es in dem Fall aber nicht gegeben, schrieb MilitÀrgouverneur Wjatscheslaw Nehoda.
Russland greift in seinem inzwischen mehr als drei Jahre wÀhrenden Angriffskrieg systematisch die Energieversorgung der Ukraine an. Mehr als die HÀlfte der KapazitÀten zur Stromerzeugung wurde dabei bereits zerstört.

