Studie: Schlechte Versorgung stÀrkt AfD
Veröffentlicht am: 24.07.2025 um 13:00 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS
Das zeigt eine neue Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, ĂŒber die der "Spiegel" berichtet.
Demnach konnte die Partei ihre höchsten Stimmenanteile und Zugewinne vor allem in strukturschwachen, lĂ€ndlichen Regionen in Ostdeutschland erzielen. Auch in den altindustriell geprĂ€gten StĂ€dten in Westdeutschland wuchs die AfD-UnterstĂŒtzung, bei gleichzeitig niedriger Wahlbeteiligung.
Und: Dort, wo es einen hohen Altenquotienten, einen niedrigen Frauenanteil oder eine als schlechter empfundene Gesundheitsversorgung gibt, erhielt die AfD viele Stimmen. Die Autoren der Studie empfehlen daher unter anderem eine vorausschauendere Investitionspolitik. Die Menschen dĂŒrften nicht das GefĂŒhl bekommen, man lasse sie im Stich, sagte Martin Schulz, Vorsitzender der FES und ehemaliger SPD-Chef zu den Ergebnissen der Studie: "Die öffentliche Versorgung kaputtzusparen, ist Gift fĂŒr unsere Demokratie."
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