FW-E: Hitzewelle führt zu deutlich mehr Rettungsdiensteinsätzen - Stadt Essen erhöht erneut Anzahl an Einsatzkräften
28.06.2026 - 11:21:46 | presseportal.de
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt auch für den heutigen Sonntag erneut vor extremer Hitze. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Essen gemeinsam mit der Feuerwehr Essen die rettungsdienstliche Vorhaltung nochmals erhöht, um die medizinische Versorgung der Bevölkerung auch unter den besonderen Bedingungen der Hitzewelle jederzeit sicherzustellen.
Die Entwicklung der Einsatzzahlen verdeutlicht die außergewöhnliche Lage. An einem durchschnittlichen Tag werden im Rettungsdienst der Stadt Essen rund 230 bis 240 Einsätze abgearbeitet. Im jeweiligen Betrachtungszeitraum von 7:00 Uhr bis 7:00 Uhr des Folgetages stieg die Zahl der Einsätze in den vergangenen Tagen jedoch deutlich an: Am Donnerstag wurden rund 300 Einsätze, am Freitag bereits 350 Einsätze und am Samstag schließlich 440 Einsätze registriert. Damit hat sich das Einsatzaufkommen innerhalb weniger Tage nahezu verdoppelt.
Die Auswirkungen der Hitzewelle machen sich entlang der gesamten Rettungskette bemerkbar - von der steigenden Zahl der Notrufe in der Leitstelle über die Einsätze des Rettungsdienstes bis hin zu den Notaufnahmen der Essener Krankenhäuser. Das Gesundheitsamt der Stadt Essen steht hierzu in engem Austausch mit den Essener Kliniken. Aufgrund des erhöhten Patientenaufkommens kann es derzeit in den Notaufnahmen zu längeren Wartezeiten kommen. Die medizinische Versorgung ist jedoch weiterhin sichergestellt. Bürgerinnen und Bürger mit einem akuten medizinischen Notfall sollten daher nicht zögern und sich direkt an das nächstgelegene Krankenhaus wenden.
Um auf die außergewöhnliche Belastung zu reagieren, hat die Stadt Essen gemeinsam mit der Feuerwehr Essen die rettungsdienstliche Vorhaltung erneut deutlich erhöht. Bereits am Vortag wurden gemeinsam mit den Essener Hilfsorganisationen zusätzliche Einsatzkräfte aktiviert und weitere Rettungsmittel in Dienst genommen. Darüber hinaus wurden zusätzliche Leitstellenarbeitsplätze besetzt, um die gestiegene Anzahl an Notrufen schnell annehmen und disponieren zu können.
Die Stadt Essen appelliert eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes ernst zu nehmen. Vermeiden Sie insbesondere in den Mittags- und Nachmittagsstunden körperliche Anstrengungen, suchen Sie möglichst schattige oder kühle Aufenthaltsorte auf und trinken Sie ausreichend Wasser. Besonders ältere Menschen, chronisch Erkrankte, Schwangere sowie Säuglinge und Kleinkinder reagieren empfindlich auf hohe Temperaturen und sollten besonders geschützt werden.
Darüber hinaus bittet die Stadt Essen alle Bürgerinnen und Bürger, auch auf Mitmenschen zu achten. Insbesondere alleinlebende ältere Menschen sowie wohnungslose Menschen sind während extremer Hitze besonderen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Wer den Eindruck hat, dass sich eine hilfsbedürftige Person über längere Zeit ungeschützt in der prallen Sonne aufhält oder gesundheitliche Probleme hat, sollte Hilfe anbieten oder im Notfall den Notruf 112 verständigen.
Rückfragen bitte an:
Feuerwehr Essen
Christian Schmücker
Telefon: 0201-12370102
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