Prien wirbt im Bundestag fĂŒr mehr Geld fĂŒr Missbrauchsopfer
25.06.2025 - 00:00:00Der Antragsstopp gilt rĂŒckwirkend zum 19. MĂ€rz dieses Jahres, weil die im aktuellen Regierungsentwurf vorgesehenen Haushaltsmittel dafĂŒr nicht mehr reichen. Prien sagte: "Auch wenn es schwerfĂ€llt und schmerzhaft ist: Das System in seiner bisherigen Form kann nicht weitergefĂŒhrt werden. Der Bundesrechnungshof hat hier eine klare Grenze gezogen. Jetzt ist der Moment, Verantwortung zu ĂŒbernehmen und neue, rechtssichere Wege zu schaffen, die auch langfristig verlĂ€sslich helfen und den Bedarfen von Betroffenen ausreichend Rechnung tragen." Der Bundesrechnungshof hatte eine groĂe FinanzierungslĂŒcke beanstandet und von dem zustĂ€ndigen Bundesministerium die Abwicklung verlangt. Als Ziel nannte die CDU-Politikerin, "eine Neuaufstellung des Systems zum 01.01.2026 zu erreichen". Aber: "Ein tragfĂ€higes und rechtssicheres System, das den tatsĂ€chlichen Bedarfen der Betroffenen gerecht wird, lĂ€sst sich nicht von heute auf morgen schaffen. Die Herausforderungen sind groĂ, und einfache oder schnelle Antworten wird es leider nicht geben." Nach Ministeriumsangaben haben bislang 35.578 Betroffene einen Antrag gestellt, rund 165,2 Millionen Euro wurden ausgezahlt.


