Italien, Deutschland

Wendl/ Arlt holen vorzeitig Gesamtweltcup im Doppelsitzer

28.02.2026 - 12:35:11 | dpa.de

Platz drei reicht. In St. Moritz sichern sich die Olympiasieger erneut den Gesamtsieg. Auch Julia Taubitz triumphiert in der Schweiz dank einer rasanten Aufholjagd im Eiskanal.

  • Die Rodler Tobias Arlt (l) und Tobias Wendl haben vorzeitig den Gesamtweltcup im Doppelsitzer gewonnen (Archivfoto) - Bild: Robert Michael/dpa
    Die Rodler Tobias Arlt (l) und Tobias Wendl haben vorzeitig den Gesamtweltcup im Doppelsitzer gewonnen (Archivfoto) - Bild: Robert Michael/dpa
  • Siegte auch beim Weltcup in St. Moritz: Rodlerin Julia Taubitz. (Archivbild) - Bild: Robert Michael/dpa
    Siegte auch beim Weltcup in St. Moritz: Rodlerin Julia Taubitz. (Archivbild) - Bild: Robert Michael/dpa
Die Rodler Tobias Arlt (l) und Tobias Wendl haben vorzeitig den Gesamtweltcup im Doppelsitzer gewonnen (Archivfoto) - Bild: Robert Michael/dpa Siegte auch beim Weltcup in St. Moritz: Rodlerin Julia Taubitz. (Archivbild) - Bild: Robert Michael/dpa

Die deutschen Rodel-Asse Rodler Tobias Wendl und Tobias Arlt haben beim Weltcup in St. Moritz vorzeitig den Gewinn des Gesamtweltcups im Doppelsitzer perfekt gemacht. Den beiden 38-Jährigen reichte dazu ein dritter Platz. In der Gesamtwertung ist das Duo beim letzten Weltcup in Altenberg nicht mehr einzuholen. Für die beiden Deutschen ist es bereits der siebte Gesamtsieg. 

«Das Hauptaugenmerk lag natürlich auf Olympia», sagte Wendl nach dem Rennen. «Auf den siebten Gesamtweltcup können wir sehr stolz sein.» Den Sieg in St. Moritz sicherten sich die Österreicher Thomas Steu und Wolfgang Kindl vor dem italienischen Duo Ivan Nageler/Fabian Malleier.

Überragende Saison für Wendl/Arlt

Wendl/Arlt hatten bei der Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele in Verona als Fahnenträger das deutsche Team angeführt. Bei ihren letzten Olympischen Spielen holten sie Bronze im Doppelsitzer sowie Gold in der Team-Staffel. Damit sind die beiden Rodler die erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken. Insgesamt kommen sie auf sieben Gold- und eine Bronzemedaille seit den Winterspielen von Sotschi 2014 und übertrafen damit ihre ehemalige Teamkollegin Natalie Geisenberger (38), die sechsmal Gold und einmal Bronze gewinnen konnte. 

Taubitz mit Bahnrekord zum Sieg

In ihrem ersten Einzel-Rennen nach dem Olympia-Gold in Cortina d'Ampezzo triumphierte Julia Taubitz auch im Eiskanal von St. Moritz. Dank eines überragenden zweiten Laufs mit Bahnrekord raste die Athletin vom WSC Oberwiesenthal einen Tag vor ihrem 30. Geburtstag noch vom fünften auf den ersten Platz. Taubitz siegte vor ihrer deutschen Teamkollegin Merle Fräbel und Verena Hofer aus Italien.

de | sport | 68620836 |

Weitere Meldungen

Brief von Orlopp: Commerzbank wirbt um Treue der Aktionäre. Die Entscheidung liegt bei den Aktionären. Nun wendet sich die Commerzbank-Chefin an die Anteilseigner. In der kommenden Woche läuft das Übernahmeangebot der Unicredit für die Commerzbank aus. (Wirtschaft, 26.06.2026 - 13:39) weiterlesen...

Streit im Übernahmeringen: Commerzbank kontert Unicredit. Doch die zweifelt an den Aussagen der Italiener und spricht erneut von widersprüchlichen Angaben. Die Unicredit hält den Druck auf die Commerzbank hoch. (Wirtschaft, 25.06.2026 - 09:15) weiterlesen...

Europäer sichern Ukraine anhaltende Unterstützung zu. Beim Nato-Gipfel wird sich zeigen, ob das hält. Dort wollen die Europäer Stärke zeigen. Der G7-Gipfel scheint Europäer und Amerikaner wieder näher zusammengebracht zu haben. (Politik, 24.06.2026 - 19:15) weiterlesen...

Merz versichert: Europäer stärken Nato gemeinsam. Sie haben mehrere Botschaften, die vor allem an die USA gerichtet sind. Die größeren europäischen Nato-Partner stimmen sich vor dem Gipfel des Bündnisses ab. (Politik, 24.06.2026 - 19:01) weiterlesen...

Europäer stimmen sich vor Nato-Gipfel ab. Bald steht aber die nächste Bewährungsprobe für die transatlantische Partnerschaft an. Der G7-Gipfel scheint Europäer und Amerikaner wieder näher zusammengebracht zu haben. (Politik, 24.06.2026 - 05:00) weiterlesen...

Analyse: Klimawandel macht Hitzewelle bis zu 4 Grad heißer. Fachleute fanden heraus, dass die Wetterbedingungen nicht neu sind – doch der Klimawandel die Temperaturen nach oben treibt. Deutschland und Westeuropa ächzen unter der Hitze. (Wissenschaft, 24.06.2026 - 04:00) weiterlesen...