Italien, Deutschland

Sieg im Riesenslalom: Forster holt zweites Para-Gold

12.03.2026 - 14:08:21 | dpa.de

Schwungvoll ist Alpin-Ass Anna-Lena Forster bei den Paralympics in Italien zu ihrem zweiten Gold gerast. Dahinter steckt auch technischer Fortschritt.

  • Anna-Lena Forster jubelt im Zielraum. - Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
    Anna-Lena Forster jubelt im Zielraum. - Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
  • Schwungvoll zu Gold: Anna-Lena Forster. - Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
    Schwungvoll zu Gold: Anna-Lena Forster. - Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
  • Anna-Lena Forster jubelt über Gold im Riesenslalom.  - Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
    Anna-Lena Forster jubelt über Gold im Riesenslalom. - Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
  • Forster g auch im zweiten Lauf Vollgas.  - Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
    Forster g auch im zweiten Lauf Vollgas. - Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
'.$caption.' '.$caption.' '.$caption.' '.$caption.'

Alpin-Ass Anna-Lena Forster hat bei den Winter-Paralympics in Italien ihre zweite Goldmedaille gewonnen. Am sechsten Wettkampftag siegte die 30 Jahre alte Monoskifahrerin in Cortina d'Ampezzo im Riesenslalom. Zum Auftakt der Alpin-Wettbewerbe war die Gesamtweltcup-Siegerin bereits Beste in der Abfahrt und ist bei den aktuellen Spielen bislang die einzige deutsche Paralympicssiegerin.

«Ich bin so zufrieden. Ich konnte das umsetzen, was ich mir vorgenommen habe. Ich bin so froh und super stolz, dass es geklappt hat», sagte Forster nach dem Rennen in der ARD. «Ich wusste, ich muss voll fahren. Mir blieb nichts anderes übrig, als nochmal voll einen rauszuhauen. Ich bin super happy. Eine Goldmedaille im Riesenslalom ist abgefahren.»

Die Grundlage für ihren insgesamt schon sechsten Paralympicssieg hatte Forster im ersten Lauf gelegt. «Es war ein solider Lauf. Ich weiß, dass ich mich noch mehr pushen kann. Die Pistenbedingungen haben mich ein bisschen gehemmt, da voll draufzugehen», sagte sie nach dem ersten Durchgang. 

Den Sturz ihrer bislang härteste Konkurrentin Audrey Pascual Seco aus Spanien, die den Super-G und die Super-Kombination gewonnen hatte, hatte sie im Starthaus auf dem Fernseher gesehen. «Da weiß man dann nicht so genau, wie reagiert die Piste. Das sah bei Audrey etwas unkontrolliert aus», meinte sie.

Vorsprung dank neuer Technik

Bei ihren vierten Paralympics ist damit nach der Abfahrt bei Forster auch in der zweiten weniger erfolgreichen Disziplin der Knoten geplatzt. Insbesondere der neue Rennsport-Dämpfer an ihrem Monoski, den sie zusammen mit der Forschungs- und Entwicklungsstelle für Sportgeräte (FES) ausgetüftelt hat, hat sie immens vorangebracht. 

«Seit letzter Saison taugt mir der Riesenslalom auch, da fühle ich mich mittlerweile wohl. Das liegt auf jeden Fall an dem neuen Dämpfsystem. Da habe ich einen guten Schritt nach vorn gemacht und fühle mich echt sicher. Und ich habe endlich verstanden, wie der Schwung funktioniert», sagte sie lachend. Außerdem hat sie für die Speeddisziplinen und den Riesenslalom mit Gewichten experimentiert, «denn alles, was Hangabtrieb bringt, ist gut». 

Rothfuss wieder starke Vierte

Andrea Rothfuss fuhr in der stehenden Klasse erneut auf den vierten Platz und verpasste das Podest nur um 0,69 Sekunden. Trotzdem jubelte die 36-Jährige im Ziel und riss die Arme nach oben. Bereits im Super-G war sie auf Rang vier gelandet. Nach einer mehrjährigen Pause wegen mentaler Probleme war die Riesenslalom-Spezialistin erst im Dezember in den Weltcup zurückgekehrt. Ihre Teamkollegin Anna-Maria Rieder belegte den siebten Platz.

Bei den sehbehinderten Frauen kam die 17-jährige Maya Fügenschuh bei ihrer Paralympics-Premiere mit Guide und Olympionikin Johanna Holzmann auf Platz neun, nachdem eine vor ihr liegende Athletin disqualifiziert wurde.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
sport | 68662911 |

Weitere Meldungen

Zverev scheitert in Halbfinale von Miami erneut an Sinner. Wie schon in Indian Wells muss er sich im Halbfinale Jannik Sinner geschlagen geben. Alexander Zverev hat seinen zweiten Finaleinzug beim Masters-Turnier in Miami verpasst. (Sport, 28.03.2026 - 07:03) weiterlesen...

G7 finden überraschend gemeinsame Linie zum Iran-Krieg. Überraschend gibt es eine Erklärung aller Minister. Erst Kritik aus den USA, doch nach dem G7-Treffen in Frankreich sieht Bundesaußenminister Wadephul beim Iran eine gemeinsame Linie. (Ausland, 27.03.2026 - 18:20) weiterlesen...

G7 fordert Ende von Angriffen auf zivile Ziele im Iran-Krieg. Dort kann man sich aber auf eine gemeinsame Linie verständigen. Noch vor seiner Ankunft beim G7-Treffen in Frankreich hatte US-Außenminister Rubio Kritik an Europäern im Iran-Krieg unterstrichen. (Ausland, 27.03.2026 - 17:26) weiterlesen...

Wadephul sieht gemeinsame G7-Linie mit USA bei Iran-Krieg. Am Ende scheint ein Zerwürfnis der Staatenrunde vermieden. Vor der Abreise zum G7-Treffen in Frankreich hatte US-Außenminister Rubio Kritik an den Europäern wegen des Iran-Kriegs unterstrichen. (Ausland, 27.03.2026 - 17:03) weiterlesen...

Wadephul ringt in G7-Gruppe nach US-Kritik um Zusammenhalt. Der deutsche Außenminister sieht Belastungen mit Washington. Doch er steuert dagegen. Beim Abflug nach Paris hatte US-Außenminister Rubio eine wenig versöhnliche Grußbotschaft an die Partner parat. (Ausland, 27.03.2026 - 15:24) weiterlesen...

Wadephul trifft Rubio – nach US-Kritik um Entspannung bemüht. Sein deutscher Kollege räumt eine Belastung durch den Iran-Krieg ein. Der US-Außenminister ist erst zum letzten Tag des G7-Treffens angereist. (Ausland, 27.03.2026 - 13:50) weiterlesen...