EuropÀische, Studie

EuropÀische Studie widerlegt Mythos: KatzenhalsbÀnder retten Leben, statt sie zu gefÀhrden

21.05.2025 - 09:54:30

Berlin/ Paris - Eine umfassende Studie mit mehr als 2.000 Katzenhalter:innen aus Deutschland, Frankreich, Belgien, Spanien, Italien und Großbritannien hat eindeutig belegt, dass die verbreitete Angst vor UnfĂ€llen durch KatzenhalsbĂ€nder unbegrĂŒndet ist. Die Untersuchung, die auf eine von TASSO beauftragte Studie der UniversitĂ€t Wien aufbaut, zeigt: Bei weniger als einem Prozent (0,47 %) der befragten Katzenhalter:innen kam es zu ZwischenfĂ€llen mit HalsbĂ€ndern - und keiner davon erforderte einen Tierarztbesuch oder fĂŒhrte zu schwerwiegenden Verletzungen.

Mythos widerlegt: HalsbÀnder gefÀhrden Katzen nicht

Fast die HĂ€lfte aller Befragten (48,18 %) gab an, gezögert zu haben, ihrer Katze ein Halsband anzulegen - hauptsĂ€chlich aus Angst, dass sich das Tier verfangen könnte. Diese BefĂŒrchtung ist jedoch laut der Studie völlig unbegrĂŒndet. Von ĂŒber 2.000 Befragten berichteten nur neun Personen ĂŒber kleinere ZwischenfĂ€lle im Zusammenhang mit dem Tragen eines Halsbands.

"Die Ergebnisse sind eindeutig: Der weitverbreitete Glaube, dass HalsbĂ€nder fĂŒr Katzen lebensgefĂ€hrlich sein können, ist ein Mythos, der durch unsere Daten widerlegt wird", erklĂ€rt Adrien Harmel, CMO von Weenect. "Im Gegenteil - die tatsĂ€chliche Gefahr fĂŒr Katzen liegt woanders."

Die wahren Risiken fĂŒr FreigĂ€nger-Katzen

Die Studie identifiziert die tatsĂ€chlichen Hauptgefahren fĂŒr FreigĂ€nger-Katzen. Mehr als jede dritte Katze gerĂ€t in einen Kampf mit einem anderen Tier (34,46 %), gefolgt von Eingeschlossensein an einem Ort (27,07 %), Verschwinden bzw. Verlorengehen (21,86 %) und VerkehrsunfĂ€lle (10,83%).

Besonders gefĂ€hrdet sind junge erwachsene Katzen zwischen einem und fĂŒnf Jahren, von denen gut zwei Drittel aller jungen Katzen (68,2 %) bereits einen Unfall erlebt haben. Zum Vergleich: Bei Katzen unter einem Jahr liegt die Quote bei 47,5 %, bei Katzen ĂŒber 10 Jahren bei 54,8 %.

GPS-HalsbÀnder als Sicherheitslösung mit hoher Akzeptanz

Die Studienergebnisse zeigen auch, dass HalsbĂ€nder - insbesondere solche mit GPS-Funktion - von Nutzer:innen als wertvolles Sicherheitstool gesehen werden. 96 % der Befragten, deren Katze ein Halsband trĂ€gt, sind damit zufrieden. Als Hauptgrund fĂŒr die Nutzung wird das GPS-Tracking (57,82 %) genannt, gefolgt von der Identifikation durch AnhĂ€nger oder Telefonnummer (20,58 %) und besserer Sichtbarkeit in der Nacht (14,39 %).

"Ein GPS-Halsband kann dabei helfen, genau die realen Gefahren zu minimieren, denen Katzen tatsĂ€chlich ausgesetzt sind," erklĂ€rt Adrien Harmel. "Wenn eine Katze verschwindet oder irgendwo eingeschlossen ist, kann die GPS-Technologie lebensrettend sein. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der GPS Tracker an modernen SicherheitshalsbĂ€ndern angebracht ist, insbesondere an dehnbaren oder solchen mit automatischem Öffnungsmechanismus. Nur so können Katzenhalter:innen dazu beitragen, ihre Tiere vor den echten Gefahren zu schĂŒtzen."

Überraschung: Landkatzen leben gefĂ€hrlicher als Stadtkatzen

Ein ĂŒberraschendes Ergebnis der Studie widerlegt einen weiteren verbreiteten Mythos: Entgegen der landlĂ€ufigen Meinung leben Katzen auf dem Land gefĂ€hrlicher als in der Stadt:

Ein Grund fĂŒr die erhöhte Gefahr auf dem Land könnte sein, dass Katzen hĂ€ufig ĂŒber grĂ¶ĂŸere Distanzen herumstreifen und sich dabei verschiedensten Gefahren aussetzen. Die NĂ€he zu stark befahrenen Straßen bleibt allerdings ein erheblicher Risikofaktor: 12,21 % der Katzen, die in der NĂ€he vielbefahrener Straßen leben, waren bereits in einen Verkehrsunfall verwickelt - fast doppelt so viele wie bei Katzen, die weiter entfernt von Straßen wohnen.

Auch Wohnungskatzen sind nicht vor UnfÀllen gefeit

Die Studie rĂ€umt auch mit der Vorstellung auf, dass Wohnungskatzen vollstĂ€ndig geschĂŒtzt sind. Jede vierte Wohnungskatze (25,32 %) hat bereits einen Unfall im Haushalt erlebt. Fast jede zweite Katze (47,5 %) stĂŒrzt von Möbeln oder vom Balkon. Auf Platz mit 17,5 % folgt das Verschlucken gefĂ€hrlicher GegenstĂ€nde, gefolgt von Vergiftungen durch Pflanzen oder Haushaltsmittel (12,5 %), UnfĂ€lle mit HaushaltsgerĂ€ten (10 %), UnfĂ€lle mit Personen oder anderen Tieren (7,5 %) und Erstickungs- oder Strangulationsgefahr z.B. durch PlastiktĂŒten (5 %).

Diese Zahlen zeigen deutlich: Auch in der vermeintlichen Sicherheit der eigenen vier WĂ€nde sind Katzen nicht vor UnfĂ€llen geschĂŒtzt.

HalsbÀnder bieten Sicherheit statt Gefahr

Die Studienergebnisse bestĂ€tigen und erweitern die Erkenntnisse der von TASSO beauftragten Studie der UniversitĂ€t Wien: HalsbĂ€nder stellen fĂŒr Katzen kein nennenswertes Risiko dar. Im Gegenteil - sie können helfen, die tatsĂ€chlichen Gefahren fĂŒr FreigĂ€nger-Katzen zu reduzieren.

Über die Studie

Die Umfrage wurde unter mehr als 2.000 Katzenhaltern aus Deutschland, Frankreich, Belgien, Spanien, Italien und Großbritannien durchgefĂŒhrt. Die Teilnehmer:innen wurden teils ĂŒber Weenect-Kund:innen und teils ĂŒber eine Meta-Kampagne (Facebook und Instagram) rekrutiert. Die Befragten stammen aus verschiedenen Umgebungen (Stadt und Land) und halten sowohl FreigĂ€nger- als auch Hauskatzen.

Weitere Ergebnisse auf der Studienseite.

Grafiken zur Studie hier zum Download.

Bildmaterial Weenect XS-Tracker fĂŒr Katzen Download.

Über Weenect

Das Unternehmen Weenect wurde im Januar 2012 von Adrien Harmel, BĂ©nĂ©dicte de Villemeur-Vieille und Ferdinand Rousseau gegrĂŒndet. Es ist ein französisches Unternehmen, das sich auf GPS-Tracker fĂŒr Hunde und Katzen spezialisiert hat. Die Tracker bieten Echtzeit-Tracking im Sekundentakt, Verlaufsanalyse, AktivitĂ€tstracking und vieles mehr. Mehr als 2.000 PartnergeschĂ€fte- und Plattformen vertreiben die Produkte. Bis heute nutzen bereits mehr als 250.000 Haustierbesitzer:innen die Weenect Tracker.

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