Studie: Jugendliche sind wieder mehr online - auch fĂŒr Schule, Ausbildung oder Studium
30.10.2024 - 10:00:03Mit durchschnittlich 38,7 Stunden pro Woche rangiert das Smartphone weiterhin an erster Stelle der bevorzugten GerĂ€te zur Internetnutzung, gefolgt von Tablet (10,8 Stunden), Laptop (5,3 Stunden) und Desktop-PC (5,2 Stunden). 91 Prozent der befragten Jugendlichen geben an, regelmĂ€Ăig ein Handy zum Surfen zu nutzen, dahinter folgen Tablet (49 Prozent), Laptop (44 Prozent) und PC (35 Prozent).
Internet wird verstĂ€rkt fĂŒr Bildungsangebote genutzt
Die Jugendlichen sind nicht nur online, um miteinander zu kommunizieren oder einzukaufen, sondern zunehmend auch, um in der Schule oder in der Ausbildung voranzukommen. Die Nutzung des Internets fĂŒr Bildungszwecke hat im laufenden Jahr erneut zugenommen, was den AufwĂ€rtstrend seit 2019 bestĂ€tigt. In Summe 4,6 Stunden verbringen junge Menschen derzeit pro Woche fĂŒr Schule, Ausbildung oder Studium online, 2023 waren es 4,3 Stunden und 2019, zu Beginn der Befragungsreihe, nur 2,5 Stunden. In erster Linie kommen auch zu diesem Zweck Smartphones (1,8 Stunden) und Tablets (1,4 Stunden) zum Einsatz, wĂ€hrend Laptops und Desktop-PCs mit 0,8 Stunden beziehungsweise 0,6 Stunden etwas weniger gefragt sind.
"Dieser Trend ist gleich mehrfach erfreulich", sagt Thomas Brosch, Leiter Digitalvertrieb der Postbank. "Er zeigt, dass Jugendliche digitale Lernangebote zunehmend nutzen, um sich persönlich weiterzuentwickeln und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Das ist nicht nur eine gute Nachricht fĂŒr die deutsche Wirtschaft. Es verdeutlicht auch, dass die Corona-Pandemie im RĂŒckblick einen Wendepunkt markiert: Home-Schooling und Online-Konferenzen haben die Vorteile digitaler Bildung veranschaulicht, und junge Menschen nehmen diese Chancen heute wahr."
MĂ€dchen setzen auf Tablets - Jungs auf Desktop-PCs
MĂ€dchen und Jungen verbringen etwa gleich viel Zeit im Internet. WĂ€hrend MĂ€dchen durchschnittlich 72,4 Stunden pro Woche online sind, sind es bei den Jungen 71 Stunden. Dabei prĂ€ferieren sie verschiedene EndgerĂ€te. WĂ€hrend das Smartphone gleichermaĂen beliebt ist, zeigen sich Differenzen beim Tablet und Desktop-PC. 54 Prozent der weiblichen Jugendlichen nutzen regelmĂ€Ăig Tablets, aber nur 44 Prozent der mĂ€nnlichen. Mehr als die HĂ€lfte (53 Prozent) der Jungen spielt oder arbeitet dagegen an Desktop-PCs, die bei gerade einmal 15 Prozent der MĂ€dchen beliebt sind. Auch Smart-TVs (40 gegenĂŒber 22 Prozent), Spielekonsolen (37 gegenĂŒber 16 Prozent), intelligente Sprachassistenten (19 gegenĂŒber 10 Prozent), Wearables (16 gegenĂŒber 7 Prozent) und Laptops (47 gegenĂŒber 41 Prozent) werden im Schnitt hĂ€ufiger von Jungen als von MĂ€dchen eingesetzt. Entsprechend nutzen Jungen diese GerĂ€te lĂ€nger als MĂ€dchen, wobei die Unterschiede bei PCs (8,4 Stunden zu 1,8 Stunden) und Spielekonsolen (4,1 Stunden zu 1,1 Stunden) am gröĂten sind.
Die Vorliebe der MĂ€dchen fĂŒr Tablets und Smartphones schlĂ€gt sich ebenfalls in einer deutlich höheren Nutzungsdauer nieder. Sie verwenden das Smartphone mit 45,5 Stunden deutlich intensiver als Jungen mit 32,5 Stunden, bei Tablets sind es 14,4 Stunden gegenĂŒber 7,5 Stunden.
Hintergrundinformationen zur Postbank Jugend-Digitalstudie 2024
Die "Jugend-Digitalstudie" der Postbank untersucht seit 2019, wie sich das Leben Jugendlicher in Deutschland bezĂŒglich Digitalisierung allgemein und insbesondere in Bezug auf Finanzthemen verĂ€ndert. DafĂŒr wurden im September dieses Jahres 1.000 Jugendliche in Deutschland zwischen 16 und 18 Jahren befragt. Um eine bevölkerungsreprĂ€sentative Struktur abzubilden, erfolgte eine Gewichtung der Stichprobe nach Bundesland, Alter und Geschlecht. Als Referenzdatei wurde der Mikrozensus 2023 des Statistischen Bundesamtes zugrunde gelegt. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet.
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