Die DRF Luftrettung zum EuropÀischen Tag des Notrufs am 11.2. / Die einheitliche Notrufnummer 112 - wenn jede Minute zÀhlt
10.02.2026 - 14:14:44Im Notfall wird ĂŒber die 112 schnelle Hilfe angefordert. Viele Menschen wissen allerdings nicht, welchen Prozess der Notruf in Gang setzt und dass alle Beteiligten der Rettungskette aktiviert werden, schnell die richtigen, teils lebensrettenden MaĂnahmen in die Wege zu leiten. Der 11. Februar, der EuropĂ€ische Tag des Notrufs, soll die Notrufnummer 112 bekannter machen und die Bevölkerung fĂŒr dieses Thema sensibilisieren.
Die 112 vor allem bei akuten lebensbedrohlichen NotfÀllen!
Besonders bei gesundheitlichen NotfÀllen, also immer dann, wenn es lebensgefÀhrlich wird, ist die Notrufnummer 112 zu wÀhlen. Darunter fallen zum Beispiel schwere UnfÀlle mit verletzten Personen, der Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall, ein Kreislaufkollaps, schwere Atemnot, starker Blutverlust, Vergiftungen und andere lebensbedrohliche Situationen.
WĂ€hlt ein Anrufer die 112, so initiieren die Mitarbeitenden in den Integrierten Leitstellen den zĂŒgigen, oftmals lebensrettenden Einsatz medizinischer Rettungsmittel fĂŒr dringliche Notlagen. Jeder Patient soll schnellstmöglich genau die Hilfe bekommen, die er braucht. Bereits in den Leitstellen werden bei klar definierten Meldebildern mit Verdacht auf eine akute Lebensbedrohung bodengebundene NotĂ€rzte oder Rettungshubschrauber alarmiert, die nicht nur hochqualifiziertes medizinisches Personal schnell zum Patienten bringen, sondern auch den unverzĂŒglichen Weitertransport in eine geeignete Klinik sicherstellen.
FĂŒr behandlungsbedĂŒrftige, medizinische Beschwerden, die kein Notfall beziehungsweise nicht lebensbedrohlich sind, steht in Deutschland der Ă€rztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 zur VerfĂŒgung.
Schnelle Hilfe aus der Luft
Die Luftrettung nimmt einen wichtigen Stellenwert im Gesamtsystem Notfallrettung ein. Sie leistet vor allem dann lebensrettende Arbeit, wenn es um die Versorgung schwerstverletzter und -erkrankter Patienten geht. Denn: Greifen alle Glieder der Rettungskette optimal ineinander, erhöhen sich die Ăberlebens- und Genesungschancen fĂŒr den Patienten, die LĂ€nge von Krankenhausaufenthalten oder der Umfang von Reha-MaĂnahmen wird im besten Fall reduziert. Neben der Verringerung von Leid tragen somit eine optimale Diagnostik und Therapie am Einsatzort auch zur Kostensenkung im Gesundheitswesen bei.
Die DRF Luftrettung ist fĂŒr diese Aufgabe an 32 Hubschrauber-Stationen in Deutschland optimal aufgestellt: Die NotĂ€rzte und NotfallsanitĂ€ter der DRF Luftrettung sind dazu hervorragend ausgebildet. Und dank modernster medizinischer AusrĂŒstung zur erweiterten Diagnostik sind sie bereits am Einsatzort in der Lage, bestmögliche Erstversorgung zu leisten und die fĂŒr die weitere Therapie des Patienten geeignete Zielklinik auszuwĂ€hlen.
"Von einer bedarfsgerechten und optimal auf den Fall bezogenen Disposition der Rettungsmittel profitiert der Patient und das gesamte Gesundheitssystem", erklĂ€rt Dr. Jörg Braun, Leiter Medizin und GeschĂ€ftsfĂŒhrer der DRF Luftrettung das Anliegen der gemeinnĂŒtzigen Organisation. "Daher bringen wir uns mit unseren Erfahrungen aus den LuftrettungseinsĂ€tzen in die versorgungspolitische Diskussion mit ein, die Rahmenbedingungen fĂŒr das optimale Zusammenspiel aller Akteure der Rettungskette stĂ€rker an die BedĂŒrfnisse der Patienten auszurichten - auch ĂŒber Landkreis- und LĂ€ndergrenzen hinweg", so Dr. Braun.
Die DRF Luftrettung setzt sich auĂerdem fĂŒr einen Ausbau der Luftrettung bei Dunkelheit, also in den sogenannten Randzeiten und bei Nacht ein, engagiert sich fĂŒr umfassende digitale Vernetzung aller Akteure der Notfallversorgung sowie den Einsatz der Luftrettung auch bei ungĂŒnstigen Wetterbedingungen.
Ăber den EuropĂ€ischen Tag des Notrufs 112
Der EuropĂ€ische Tag des Notrufs 112 dient dazu, die Bekanntheit der europaweit gĂŒltigen Notrufnummer zu stĂ€rken und gleichzeitig die Arbeit aller zu wĂŒrdigen, die in den Rettungsdiensten tĂ€tig sind. Er findet jedes Jahr am 11. Februar statt - ein Datum, das die Notrufnummer (11.2.) widerspiegelt. Ins Leben gerufen wurde dieser Aktionstag im Jahr 2009 durch das EuropĂ€ische Parlament, den Rat der EuropĂ€ischen Union und die EuropĂ€ische Kommission. Ziel ist es, die europaweite GĂŒltigkeit des Euronotrufs 112 stĂ€rker im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern und die Vorteile einer durchgĂ€ngigen Notrufnummer hervorzuheben. Die EinfĂŒhrung einer einheitlichen Notrufnummer begann in Deutschland in den 1970er Jahren. Im Jahr 1991 wurde die 112 in der EU und einigen NachbarlĂ€ndern vorwahlfrei und kostenlos - auch ĂŒber Mobiltelefone - verankert. Seit 25 Jahren dient sie als europaweiter Hilfenotruf und ermöglicht rund um die Uhr die schnelle Alarmierung von Rettungsdienst und Feuerwehr.
Die Verbundenheit in der schnellen Notfallhilfe innerhalb der EuropĂ€ischen Union zeigt sich nicht nur in der gemeinsamen Notrufnummer, sondern auch in grenzĂŒberschreitenden EinsĂ€tzen, die auch von der DRF Luftrettung und ihren Töchtern durchgefĂŒhrt werden - etwa durch die Besatzungen von Christoph Europa 5 in NiebĂŒll, mit grenzĂŒberschreitender Zusammenarbeit in DĂ€nemark. Oder ganz im SĂŒden, wo das Team der ARA Flugrettung mit dem RK-2 aus Reutte auch fĂŒr Deutschland im Einsatz ist: Das Potenzial in diesem Bereich ist groĂ in Europa.
Ăber die DRF Luftrettung
Die DRF Luftrettung mit Sitz in Filderstadt ist eine der gröĂten Luftrettungsorganisationen Europas. Von 33 Stationen an 31 Standorten in Deutschland aus starten die Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge der gemeinnĂŒtzigen Organisation zu ihren EinsĂ€tzen. Hierzu gehören EinsĂ€tze in der Notfallrettung, VerlegungsflĂŒge von kritisch kranken oder verletzten Personen zwischen Kliniken und RĂŒckholungen von Patientinnen und Patienten aus dem Ausland. An 13 der Hubschrauberstationen sind die Crews rund um die Uhr einsatzbereit, an einer weiteren ist die Besatzung im Tagbetrieb mit erweiterten Randzeiten einsatzbereit. An fĂŒnf Standorten kommen Hubschrauber mit Rettungswinde zum Einsatz. FĂŒr den kontinuierlichen Ausbau ihrer lebensrettenden Aufgabe ist die gemeinnĂŒtzige Luftrettungsorganisation auf finanzielle UnterstĂŒtzung angewiesen. Rund 400.000 Fördermitglieder weiĂ der DRF e.V. bereits an seiner Seite. UnterstĂŒtzen Sie uns und werden auch Sie Mitglied. Weitere Informationen finden Sie unter Förderverein DRF Luftrettung.
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