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Aktuelle Studie 'Barrieren des Rauchstopps 2024' - Fehlende Motivation und mangelnde AufklÀrung verhindern Senkung der Raucherquote

26.11.2024 - 11:14:21

GrĂ€felfing - Knapp 30 Prozent der deutschen Bevölkerung raucht aktuell (Stand 07/2024).[1] Somit stagniert die Raucherquote in Deutschland weiterhin auf einem hohen Niveau - mit gravierenden Folgen fĂŒr die individuelle und öffentliche Gesundheit. Ein Gegentrend ist nicht in Sicht: Im letzten Jahr haben lediglich 9 Prozent der Raucherinnen und Raucher einen ernsthaften Rauchstoppversuch unternommen.[1] Ein geringer Motivationsgrad sowie bisher wenig adressierte HĂŒrden fĂŒr den Rauchstopp könnten die GrĂŒnde hierfĂŒr sein. Die vorliegende Studie "Barrieren des Rauchstopps 2024" wird seit 2021 jĂ€hrlich von NIQ/GfK im Auftrag der Philip Morris GmbH durchgefĂŒhrt und geht genau diesen Fragen nach. Neben 1.000 erwachsenen Raucherinnen und Rauchern wurden in diesem Jahr erneut auch zusĂ€tzlich Personen befragt, die vom Zigarettenrauchen auf die Nutzung von E-Zigaretten oder Tabakerhitzer umgestiegen sind.

"Es ist alarmierend: Die Mehrheit der Raucherinnen und Raucher in Deutschland ist weiterhin nicht motiviert, mit dem Rauchen aufzuhören. Der Genuss am Rauchen stellt zugleich eine der grĂ¶ĂŸten HĂŒrden fĂŒr den Rauchstopp dar. Die Ergebnisse unserer aktuellen Studie zu den Barrieren des Rauchstopps deuten darauf hin, dass die bisherigen BemĂŒhungen zur Senkung der Raucherquote dringend durch Maßnahmen ergĂ€nzt werden mĂŒssen, die diese Aspekte stĂ€rker berĂŒcksichtigen", kommentiert Dr. Christoph Neubert, Manager Scientific & Affairs und Projektleiter der Studie bei der Philip Morris GmbH.

Dr. Alexander Nussbaum, Head of Scientific & Medical Affairs bei der Philip Morris GmbH, ergĂ€nzt: "Alternative Nikotinprodukte ohne Tabakverbrennung könnten fĂŒr viele Raucherinnen und Raucher, die wenig Motivation zum Aufhören haben und durch Genussfaktoren und Gewohnheiten gebremst werden, eine Alternative zum Zigarettenrauchen und damit zur schĂ€dlichsten Form des Nikotinkonsums darstellen. Das Wissen um die Schadstoffe aus der Tabakverbrennung als primĂ€re Ursache der SchĂ€dlichkeit des Rauchens ist essenziell. Hierzu braucht es mehr AufklĂ€rung von erwachsenen Raucherinnen und Rauchern, die sonst weiter rauchen. Nur so ist eine informierte Entscheidung möglich - idealerweise zum Rauchstopp, gegebenenfalls aber auch zum Umstieg auf schadstoffreduzierte Alternativen."

Mehrheit nicht fĂŒr den Rauchstopp motiviert - Genussfaktor als grĂ¶ĂŸte Barriere

Die Mehrheit der Raucherinnen und Raucher in Deutschland (51,8 Prozent) plant aktuell keinen Rauchstopp. Dies trifft insbesondere fĂŒr die 50- bis 64-jĂ€hrigen zu: So gaben 59 Prozent der Befragten aus dieser Altersgruppe an, nicht mit dem Rauchen aufhören zu wollen. Die grĂ¶ĂŸten Barrieren fĂŒr einen Rauchstopp sind nach wie vor der Genuss am Rauchen ("Ich rauche gerne" mit 51 Prozent), Gewohnheiten und Rituale (40,6 Prozent) sowie fehlende Disziplin (29,8 Prozent). Vor allem bei denjenigen, die nicht fĂŒr den Rauchstopp motiviert sind, ist der Rauchgenuss als Hauptbarriere besonders prĂ€sent (66 Prozent).

Diese Barrieren Ă€hneln stark den GrĂŒnden, die Nutzerinnen und Nutzer von E-Zigaretten und Tabakerhitzern rĂŒckblickend als Hindernisse des Rauchstopps identifizierten.

AufklÀrungsbedarf unter Raucherinnen und Rauchern wÀchst

Der Wechsel auf verbrennungsfreie und somit schadstoffreduzierte Alternativen könnte gerade fĂŒr Raucherinnen und Raucher mit geringer Rauchstoppmotivation eine Schadensminderung (Harm Reduction) darstellen. Zwar sind diese Produkte nicht risikofrei und enthalten in der Regel Nikotin, das sĂŒchtig macht, jedoch produzieren sie ein Aerosol mit 95 % weniger schĂ€dlichen und potenziell schĂ€dlichen Bestandteilen.

Die aktuellen Studienergebnisse zeigen, dass unzureichende Informationen hinsichtlich verbrennungsfreier Alternativprodukte ein Hauptgrund fĂŒr Raucherinnen und Raucher ist, nicht auf E-Zigaretten oder Tabakerhitzer umzusteigen. Eine deutliche Mehrheit (62,2 Prozent) gab Barrieren wie 'Unsicherheit ĂŒber das Schadenspotenzial' (29,8 Prozent), 'widersprĂŒchlichen Aussagen in den Medien' (23,6 Prozent), 'allgemeines Unwissen' (19,6 Prozent) oder die Annahme, dass diese Alternativprodukte schĂ€dlicher als Zigaretten sind (19,6 Prozent), an. Diese Barrieren fĂŒr den Umstieg verdeutlichen den Bedarf an gezielter AufklĂ€rung zu den relativen gesundheitlichen Risiken von alternativen Nikotinprodukten im Vergleich zum Weiterrauchen.

Nutzerinnen und Nutzer von E-Zigaretten und Tabakerhitzern sind besser informiert

Betrachtet man die Wahrnehmung relativer Schadenspotenziale je nach Nutzergruppe, wird die Notwendigkeit zusÀtzlicher AufklÀrung besonders deutlich.

Unter Raucherinnen und Rauchern ist der Anteil derer, die das relative Gesundheitsrisiko von E-Zigaretten und Tabakerhitzern fÀlschlicherweise gleich hoch oder sogar (viel) höher als das der Zigarette einschÀtzen, weiter gestiegen und liegt in diesem Jahr bei 72,1 Prozent. Mit Blick auf die Ergebnisse der vorangegangenen Studien (2023: 67,2 Prozent; 2022: 63,3 Prozent) zeichnet sich hier ein besorgniserregender Trend unter Raucherinnen und Rauchern ab.[2] Lediglich 21,2 Prozent schÀtzen das entsprechende Risiko niedriger ein, was im Einklang mit der aktuellen Fachliteratur steht. [3][4][5]

Unter Nutzerinnen und Nutzern von E-Zigaretten und Tabakerhitzern stimmen im Gegensatz dazu 66,5 Prozent der Aussage zu, dass verbrennungsfreie Produkte weniger bis deutlich weniger schĂ€dlich seien. 83,3 Prozent aus dieser Gruppe gaben an, dass diese Wahrnehmung mitentscheidend fĂŒr den Umstieg auf verbrennungsfreie Alternativen war.

Trotz fehlender Regulierung und Verboten auf dem deutschen Markt ist die Nutzung oraler Nikotinprodukte deutlich messbar

Orale Tabak- und Nikotinbeutel sind rauchlose Produkte, die fĂŒr den Konsum unter die Oberlippe gelegt werden. Tabakhaltige orale Produkte, sogenannter Snus, ist in Deutschland gesetzlich verboten, wĂ€hrend tabakfreie Nikotinbeutel hierzulande nicht im Tabakrecht reguliert werden und von verschiedenen Gerichten als nicht verkehrsfĂ€hig klassifiziert wurden.

In der vorliegenden Studie zeigt sich bezĂŒglich der Nutzung von oralen Nikotinprodukten in Deutschland ein bemerkenswerter Unterschied: Unter den Nutzerinnen und Nutzern von E-Zigaretten und Tabakerhitzern gaben 13,7 Prozent an, diese zu nutzen. Dem gegenĂŒber stehen lediglich 1,4 Prozent der Raucherinnen und Raucher.

In Dual Use-Phase wurde weniger geraucht

54,1 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer von E-Zigaretten und Tabakerhitzern gaben an, vor dem vollstĂ€ndigen Umstieg auf verbrennungsfreie Alternativen eine Phase des Dual Use durchlaufen zu haben, in der Zigaretten und verbrennungsfreie Produkte parallel genutzt wurden. FĂŒr 91,1 Prozent dauerte diese Phase fĂŒr zwölf oder weniger Monate an. AuffĂ€llig ist: Von nahezu allen Befragten mit vergangener Dual Use-Phase (89,9 Prozent) wurde der Zigarettenkonsum in dieser Zeit bereits reduziert.

Fehlender Fokus auf Ă€ltere Raucherinnen und Raucher - Schadensminderung als komplementĂ€rer Ansatz fĂŒr Menschen, die ansonsten weiterrauchen wĂŒrden

Dr. Alexander Nussbaum: "Die gesundheitlichen Folgen des Zigarettenrauchens tragen vor allem Menschen mittleren und höheren Alters, genau die Altersgruppen mit der stabilsten Raucherquote. Die Tabakkontrolldebatte hat diese Betroffenen aus dem Blick verloren und Maßnahmen, die das Idealziel Rauchstopp fördern sollen, richten sich selten gezielt an Ă€ltere Raucherinnen und Raucher." Und weiter: "Ohne konsequente AufklĂ€rung sind die in unserer Studie gemessenen Informationsdefizite unter Raucherinnen und Rauchern in Deutschland nicht zu ĂŒberwinden. Hier fehlen auch gezielte Kommunikationskampagnen zur relativen SchĂ€dlichkeit von verbrennungsfreien Alternativen versus Zigaretten, wie sie inzwischen auch universitĂ€re Expertinnen und Experten in Deutschland fordern, aber nicht umsetzen. Solche Kampagnen mĂŒssen die Rolle von verbrennungsfreien Alternativen fĂŒr eine potenzielle Schadensminderung thematisieren und gleichzeitig ĂŒber mögliche Risiken (Schadstoffe, AbhĂ€ngigkeit) informieren. So könnten besonders die mehrheitlich nicht zum Rauchstopp motivierten Raucherinnen und Raucher mittleren und höheren Alters endlich zu besser informierten Konsumentscheidungen gefĂŒhrt werden - und weg vom Zigarettenrauchen."

AuszĂŒge der diesjĂ€hrigen Studienergebnisse sind auf Anfrage erhĂ€ltlich.

Im Falle der befragten Raucherinnen und Raucher handelt es sich um eine reprĂ€sentative Gruppe. Die Gruppe der Nutzerinnen und Nutzern von E-Zigaretten und Tabakerhitzern wurde so gewĂ€hlt, dass regelmĂ€ĂŸiger Dual Use ausgeschlossen wurde.

Hier geht es zu den Ergebnissen der letztjÀhrigen Studie "Barrieren des Rauchstopps 2023": https://pmi.berlin/files/studie-zu-barrieren-des-rauchstopps_gesamt.pdf

Philip Morris International (PMI): FĂŒr eine rauchfreie Zukunft

Philip Morris International (PMI) ist ein fĂŒhrendes internationales Tabakunternehmen, das an der Verwirklichung einer rauchfreien Zukunft arbeitet und sein Portfolio langfristig auf Produkte außerhalb des Tabak- und Nikotinsektors ausweitet. Das derzeitige Produktportfolio des Unternehmens besteht hauptsĂ€chlich aus Zigaretten und rauchfreien Produkten.

Seit 2008 hat PMI mehr als 12,5 Mrd. USD in die Entwicklung, wissenschaftliche Bewertung und Vermarktung innovativer rauchfreier Produkte fĂŒr Erwachsene investiert, die sonst weiter rauchen wĂŒrden, mit dem Ziel, den Verkauf von Zigaretten vollstĂ€ndig einzustellen. Dazu gehört der Aufbau erstklassiger wissenschaftlicher Bewertungsverfahren, insbesondere in den Bereichen prĂ€klinische Systemtoxikologie, klinische und Verhaltensforschung sowie Studien nach der MarkteinfĂŒhrung. Im Jahr 2022 ĂŒbernahm PMI Swedish Match, ein fĂŒhrendes Unternehmen im Bereich der oralen Nikotinprodukte, und schuf damit einen globalen Anbieter fĂŒr rauchfreie Produkte.

Zum 30. Juni 2024 waren die rauchfreien Produkte von PMI in 90 MÀrkten erhÀltlich.

FĂŒr weitere Informationen besuchen Sie bitte www.pmi.com und www.pmiscience.com.

Über die Philip Morris GmbH (PMG)

Die 1970 in Deutschland gegrĂŒndete Philip Morris GmbH ist ein Unternehmen von PMI. Mit einem Marktanteil von 37,2 Prozent im Jahr 2022 ist das Unternehmen bereits seit 1987 MarktfĂŒhrer auf dem deutschen Zigarettenmarkt. Das derzeitige Produktportfolio besteht hauptsĂ€chlich aus Zigaretten und rauchfreien Produkten wie Tabakerhitzern und E-Zigaretten.

Quellen:

[1] Deutsche Befragung zum Rauchverhalten (DEBRA). Studie der Heinrich-Heine-UniversitĂ€t DĂŒsseldorf. https://www.debra-study.info/ [Stand 07/2024].

[2] "Barrieren des Rauchstopps 2023": https://pmi.berlin/files/studie-zu-barrieren-des-rauchstopps_gesamt.pdf; "Barrieren des Rauchstopps 2022": https://pmi.berlin/files/gfkbroschucc88re2022.pdf

[3] McNeill, A, Simonavicius, E, Brose, LS, Taylor, E, East, K, Zuikova, E, Calder, R and Robson, D (2022). Nicotine vaping in England: an evidence update including health risks and perceptions, September 2022. A report commissioned by the Office for Health Improvement and Disparities. London: Office for Health Improvement and Disparities.

[4] Tattan-Birch H, Hartmann-Boyce J, Kock L, Simonavicius E, Brose L, Jackson S, Shahab L, Brown J. Heated tobacco products for smoking cessation and reducing smoking prevalence. Cochrane Database of Systematic Reviews 2022, Issue 1. Art. No.: CD013790. DOI: 10.1002/14651858.CD013790.pub2.

[5] Mallock N, Böss L, Burk R, Danziger M, Welsch T, Hahn H, Trieu HL, Hahn J, Pieper E, Henkler-Stephani F, Hutzler C, Luch A. Levels of selected analytes in the emissions of "heat not burn" tobacco products that are relevant to assess human health risks. Arch Toxicol. 2018 Jun;92(6):2145-2149. doi: 10.1007/s00204-018-2215-y. Epub 2018 May 5. PMID: 29730817; PMCID: PMC6002459.

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