Zum World Happiness Day 2026: Kino macht glĂŒcklich / Neue Odeon Cinemas Group-Studie mit Polar zeigt, dass Kino uns intensiver fĂŒhlen lĂ€sst
19.03.2026 - 10:11:38 | presseportal.de
Jedes Jahr zum World Happiness Day wird der World Happiness Report, oder WeltglĂŒcksbericht, veröffentlicht - eine globale Studie der Vereinten Nationen zum Wohlbefinden der Menschen. Die ODEON Cinemas Group hat in diesem Jahr den World Happiness Day zum Anlass genommen, gemeinsam mit Polar, einem der fĂŒhrenden Hersteller von Herzfrequenzmessern, ein Experiment zur GefĂŒhlsintensitĂ€t des Kinoerlebnisses vorzunehmen.
Bereits im Jahr 2020 untersuchte die Psychologin Dr. Kerstin Fröber an der UniversitĂ€t Regensburg das Filmerlebnis im Kino im Vergleich zum Filmerleben auf dem heimischen Sofa. DafĂŒr lieĂ sie zwei Probandengruppen denselben Film im Kino und zuhause schauen und im Anschluss bewerten. Es zeigte sich, dass eine Vielzahl von Emotionen wie Freude, Faszination und Ăberraschung im Kino wesentlich intensiver wahrgenommen wurde. Einzig die Langeweile war im Vergleich zum Erlebnis zuhause abgeschwĂ€cht. Ein Film wird also allein dadurch besser bewertet und intensiver erlebt, weil er im Kino anstatt zuhause gesehen wird. Das Besondere daran: Der Effekt blieb sogar bestehen, wenn der Film spĂ€ter noch einmal in einem anderen Umfeld gesehen wurde.
Die Studie von ODEON und Polar ging jetzt sogar noch einen Schritt weiter und untersuchte, welchen physiologischen Einfluss der Kinobesuch auf den Körper hat - und auf welche Weise verschiedene Filmgenres den Körper unterschiedlich aktivieren. DafĂŒr wurden ebenfalls zwei Probandengruppen mit Herzfrequenzmessern ausgestattet. Die eine Gruppe sah den Horrorfilm "Scream 7", die andere das Drama "I Swear". Untersucht wurden bei beiden Gruppen zum einen die Herzfrequenz (bpm), zum anderen die HerzratenvariabilitĂ€t (HRV).
Die Herzfrequenz war wĂ€hrend des Horrorfilms deutlich mehr erhöht als beim Schauen des Dramas. Das weist darauf hin, dass das Stresssystem des Körpers hier eine wesentlich gröĂere Rolle spielt. Beim Drama hingegen waren die HRV-Werte, also die zeitlichen AbstĂ€nde zwischen den einzelnen HerzschlĂ€gen deutlich höher als beim Horrorfilm. Dies weist auf einen höheren Grad der Entspannung hin.
Alle Probanden bewerteten ihr Erlebnis zudem direkt nach dem Experiment. Eine ĂŒberwĂ€ltigende Mehrheit gab an, dass sie im Kino wesentlich stĂ€rker körperlich auf den Film reagierten als zuhause. Sie konnten auch genau beschreiben, woran das lag: die fehlende Ablenkung, das gemeinsame Erlebnis sowie der eindringliche Ton und das groĂe Bild.
Der wohl wichtigste Faktor scheint jedoch das Gemeinschaftserlebnis zu sein. Bereits 2019 konnten Psychologen des University College in London beweisen, dass eine regelmĂ€Ăige kulturelle AktivitĂ€t wie ein Kinobesuch durch soziale Interaktion und kognitive Herausforderung das Risiko, an einer Depression zu erkranken, signifikant senken kann. Auch der World Happiness Report 2025 stellte erneut fest, dass neben Optimismus und Vertrauen vor allem die Gemeinschaft mit anderen das GlĂŒck fördert.
"Zum World Happiness Day erinnert uns dieses Experiment daran, dass gemeinsame Erlebnisse ein grundlegender Bestandteil menschlicher Freude sind", sagt RamĂłn BiarnĂ©s, Managing Director fĂŒr SĂŒdeuropa und Nordeuropa bei der Odeon Cinemas Group. "Das Kino bringt Menschen auf eine Weise zusammen, wie es heute nur noch wenige Orte können. Wir empfinden intensivere Emotionen, wir verbinden uns stĂ€rker miteinander - und all das trĂ€gt direkt zu unserem GlĂŒck und unserem Wohlbefinden bei."
Zusammenfassend lĂ€sst sich also festhalten, dass man Filme - gleich welchen Genres - im Kino am intensivsten erlebt, und dass das dem Kino immanente Gemeinschaftserleben unser GlĂŒck nachhaltig fördert. Wir können es sogar aus der Erinnerung hervorrufen, wenn wir den einst im Kino gesehenen Film erneut schauen.
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Quellen:
K. Fröber & R. Thomaschke, "In the dark cube: Movie theater context enhances the valuation and aesthetic experience of watching films", Psychology of Aesthetics, Creativity, and the Arts (2019).
Levi L, Acta Med Scand, Volume 191, 1972
Theorell T et al., Psychosom Med, 1972, doi: 10.1097/00006842-197211000-00003
Theorell T et al., Music and Medicine, Vol. 17 No. 4 (2025): October
Cultural engagement and incident depression in older adults: evidence from the English Longitudinal Study of Ageing, The British Journal of Psychiatry, Volume 214, Issue 4, April 2019 , pp. 225 - 229
Pressekontakt:
Stefanie MaaĂen
maassen.s@uci-kinowelt.de
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