Niedersachsen, Deutschland

Bankraub nahe Bremen - 14 SchließfĂ€cher aufgebrochen

14.02.2026 - 12:29:30

Ende des Jahres hatten Unbekannte in Gelsenkirchen SchließfĂ€cher aufgebrochen und Beute in Millionenhöhe gemacht. Nun drangen erneut TĂ€ter in eine Bank ein. Die Beute dĂŒrfte weitaus geringer sein.

Beim Einbruch in eine Bank in Stuhr nahe Bremen haben Unbekannte 14 SchließfĂ€cher geleert. «Zu den Inhalten können wir nichts sagen, weil wir auch nicht wissen, was die Bankkunden dort platziert haben», sagte ein Sprecher der Polizei. Bisher gebe es keine Spur von den Einbrechern.

Die Bank nimmt nach eigenen Angaben Kontakt mit den Betroffenen auf. Kundinnen und Kunden könnten sich am Wochenende ĂŒber eine Notfall-Hotline informieren.

Wie die TĂ€ter vorgingen

Nach Angaben der Ermittler brachen die TĂ€ter am Freitagmittag ĂŒber einen Lichtschacht in den Keller der Bank ein. Sie steuerten zielgerichtet den Raum mit den SchließfĂ€chern von Privatkunden an und öffneten gewaltsam die TĂŒr, wie die Polizei weiter mitteilte. Dort brachen sie 14 SchließfĂ€cher auf und verschwanden mit der Beute.

Laut Zeugen könnte es sich um drei TĂ€ter handeln, sagte der Polizeisprecher. Sie sollen blaue Overalls getragen und vermutlich mit einem schwarzen Auto geflĂŒchtet sein. 

Wie der Einbruch bemerkt wurde

Die Polizei ermittelt, ob die Einbrecher gestört wurden. Möglicherweise sei ihnen nicht genug Zeit fĂŒr weitere SchließfĂ€cher geblieben, weil die Bankmitarbeiter wieder aus ihrer Pause zurĂŒckgekehrt seien. Eine Mitarbeiterin sei nach ihrer Pause in den Keller gegangen, habe einen beißenden Geruch und geöffnete TĂŒren bemerkt. Ihr sei sofort unwohl gewesen.

Die Feuerwehr fĂŒhrte Messungen durch, stellte nach eigenen Angaben aber keine Gefahr fĂŒr die Gesundheit fest. Warum die Einbrecher den unbekannten Stoff versprĂŒhten, ist laut Polizei noch unklar.

@ dpa.de

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